- Take 2
Product Description
(Dieser Artikel wird in einer sogenannten JewelCase CD-Hülle geliefert. ) Vietnam 1967. Der Krieg eskaliert. Nordvietnamesische Truppen gewinnen an Boden und bereiten ihre größte Offensive gegen die Amerikaner vor. Im feindlichen Dschungel kämpfen Sie als Anführer eines Elitetrupps der US-Army gegen einen Gegner, der zu allem bereit ist. Führen Sie ein Team von bis zu sechs Spezialisten durch 20 packende Missionen, die Sie die Gefahr und Brisanz dieses Dschungelkriegs in einer noch nie gezeigten Authentizität erleben lassen. Dabei können Sie sogar Luftangriffe anordnen. Überlegen Sie jede Ihrer Handlungen gut: Ihre Befehle entscheiden über Leben und Tod. FEATURES – einen taktischen Shooter mit brillanter Grafik – 20 Missionen mit dramatischer Story – ein schlagkräftiges Team mit bis zu 6 spezialisierten Elitesoldaten – mehr als 25 verschiedene Waffen, z. B. M16, Scharfschützengewehre und Granatwerfer – vielfältige Multiplayer-Missionen: Kämpfen Sie auf Seiten der US-Army oder des Vietcong – ausgefeilte Künstliche Intelligenz der Team-Mitglieder und Gegner – originalgetreue Ausrüstung der US-Army – packender Soundtrack . . . Aus der Amazon. de-Redaktion
Nachdem in letzter Zeit wiederholt der Zweite Weltkrieg als Hintergrund für taktisch angehauchte Ego-Shooter à la Medal of Honor: Allied Assault herhalten musste, dient in Vietcong der Vietnam-Krieg als Kulisse.
In Vietcong schlüpfen Sie in die Rolle des Soldaten Steve R. Hawkings, der 1967 in Vietnam eine fünfköpfige US-Spezialeinheit befehligt. Damit Ihr Team auf jede nur erdenkliche Situation vorbereitet ist, verfügt jedes Mitglied über spezielle Fähigkeiten. So fungiert Ihr einheimischer Kontaktmann Le Duy Nhut als Fährtenleser. Sanitäter Crocker verarztet die kleinen und großen Wehwehchen Ihrer Männer. Der MG-Schütze C. J. Hornster ist mit seiner M60 der Mann fürs Grobe, indes Bronson am liebsten mit Sprengstoff hantiert. Funker P. J. Defort schließlich stellt Ihre Verbindung zum Hauptquartier dar, wenn Sie in der grünen Hölle auf die Jagd nach Charlie gehen.
Die Aufgaben, die Sie und Ihr Team in den knapp 20 Missionen von Vietcong meistern müssen, sind ebenso nervenaufreibend wie abwechslungsreich. Mal geht es darum, die eingekesselten US-Truppen beim Verteidigen strategisch wichtiger Stellungen zu unterstützen. Dann gilt es, einen Kriegsgefangenen aus einem Lager des Vietcongs zu befreien, Versorgungswege des Feindes abzuschneiden, Brücken in die Luft zu sprengen oder feindliche Flugabwehrgeschütze zu zerstören, damit die amerikanischen Bomber ohne Gefahr ihre tödliche Fracht abwerfen können.
Das kennt man zwar alles mehr oder weniger schon aus anderen Spielen dieser Couleur, doch die Missionen in Vietcong sind dermaßen spannend gestaltet und so voller überraschender Wendungen, dass dies nicht weiter ins Gewicht fällt. Zumal die künstliche Intelligenz Ihrer Computerkameraden (wie auch Ihrer Widersacher) diese Bezeichnung in Vietcong tatsächlich verdient. Die Mitglieder Ihrer Truppe kommen ihren jeweiligen Aufgaben so selbstständig nach, dass man das Gefühl hat, wirklich der Anführer der Jungs und nicht ihr Babysitter zu sein. Die Computergegner glänzen durch Cleverness, Teamwork und Verschlagenheit: Angriffe aus dem Hinterhalt sind hier die Regel statt die Ausnahme. Genauso wie Ihre Männer in Deckung gehen, um dann von einer geschützten Position aus ein paar gezielte Salven auf den Feind abzugeben, tun das auch Ihre Feinde. Da Sie es also mit absolut ernst zu nehmenden Gegnern zu tun haben, reicht selbst das üppige Waffenarsenal mit Pistolen, Gewehren, MPs und Granaten zuweilen nicht aus, um der Situation Herr zu werden. Aus diesem Grund haben Sie hier und da die Möglichkeit, sich hinter das stationäre MG eines Kampfhelikopters oder Schnellbootes zu klemmen.
Aus dem Verkehr gezogene Gegner lassen Waffen, Munition und andere nützliche Utensilien fallen. Doch um diese an sich zu nehmen, müssen Sie dafür irgendetwas anderes aus Ihrem Inventar zurücklassen, da Sie immer nur eine Waffe je Gattung bei sich tragen können — also zum Beispiel immer nur eine Pistole und ein Gewehr. Neben dieser Einschränkung haben Sie auch noch mit den Tücken des Dschungels zu kämpfen. Denn dieser bietet Ihren Gegnern jede Menge Deckungsmöglichkeiten und ist zudem so sehr mit Stolperdrähten und Sprengfallen gespickt, dass man sich vor jedem Schritt vergewissern sollte, wohin man tritt. Denn mit der körperlichen Verfassung Ihres Helden verhält es sich genauso realistisch mit allem anderen in Vietcong. Mit anderen Worten: Manchmal reichen bereits ein, zwei Treffer und Sie können die Mission von vorne beginnen.
Fazit: Vietcong ist ein ebenso packender wie abwechslungsreicher Taktik-Shooter, dessen hoher Realitätsgrad allerdings nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Actionfreaks mit starken Nerven müssen zuschlagen. –Andreas Kasprzak
Pro:
- Spektakuläre, lebensechte 3-D-Grafik
- 20 spannende Missionen
- Fünfköpfiges Spezialistenteam
- Sagenhafte Sound-Kulisse
- Extrem realistisch
- Ausgefeilte Team-KI
- Clevere Gegner
- Eingeschränkte Speicherfunktion
- Hardware-hungrig
der Preis unseres Partners ist EUR 36,95 Versandkosten sind bei unserem Partner auf der Website ersichtlich Vietcong
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Filed Under :
Apr.11,2010
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Die Ähnlichkeiten zu Operation Flashpoint sind augenfällig, das meine ich ganz positiv. Wem also OFP gut gefallen hat, der kann jetzt aufhören zu lesen
VC ist der erste Shooter überhaupt, der eine wirklich überzeugende Vegetation präsentiert. Das Entwicklerteam ist eigens nach Vietnam gereist und hat dort den Dschungel besucht. Den Dschungel den wir aus Hollywood kennen hat nichts mit Vietnam zu tun , denn keiner der großen Filme wurde tatsächlich auch dort gedreht. Die Umsetzung von den mitgebrachten Fotos in den Leveln ist beeindruckend. Die Graphik schlägt dabei alles bisher dagewesene.
Dies wird abgerundet durch den bisher besten Background sound. Kopfhörer aufsetzen und man ist mitten drin: der Regen prasselt auf die breiten Blätter, . . . ein rascheln rechts , ein vogel fliegt auf, auf einmal das typische Trippeln von Füßen in Sandalen. Welcome to Nam. Der Sound ist extrem wichtig fürs Gameplay. Wenn man auf dem höchtsen Realitätsgrad spielt, dh. ohne Radar und Fadenkreuz, ist der sound der waffen oft das wichtigste Mittel freund und Fein zu unterscheiden . Auch die eigene Truppe trägt zur Atmosphäre bei , denn die team mitglieder machen Meldungen und rasten auch ab und zu verbal aus wenn Charly Druck macht.
Das Waffenhandling erinnert stark an OFP , der Rückstoß ist allerdings realistischer. Zudem ist die Knarre auch im Liegen nie ganz ruhig, was das Atmen des Soldaten simulieren soll. Schießen will gelernt sein. Einfach genial ist wie man im Knien hinter Objekten in deckung gehen kann.
Die AI von Freund und Feind ist sehr gut. Genauso gut oder besser als OFP. Allerdings sind die Befehlsmenus die dem Spieler zur Kontrolle seines Trupps lange nicht so ausgefeilt wie in OFP.
Die Kampagne ist ordentlich. Allerdings, und das ist mein größter Kritikpunkt an diesem innovativen shooter, läßt das level design manchmal zu Wünschen übrig. Der Spieler muß mehrmals das Vietcong Tunnelsystem aufsuchen. Diese Tunnellevels sind ewig groß und werden bald langweilig. Ab und zu fliegt man als MG schütze im Heli mit. Einmal muß man Jeep fahren. Sonst spielen Fahrzeuge keine große Rolle. So nervig wie die Tunnellevel sind , so großarting sind andere Missionen. mein highlight war eine Mission in der man sich nach einem Späheinsatz aus feindlichen gebiet absetzen muss. Es macht durchaus Spaß die Missionen mehermals zu spielen. Denn die Gefechte laufen mitunter total anders ab.
Mulitplayer läuft sehr stabil , leider gibt es zur Zeit noch etwas wenig Karten. Sppiel läuft erstaunlicherweise einwandfrei und flüssig in 1024 x 768 auf meinem 900 mhz AMD, GeF 4.
Fazit: Auf grund der innovativen Graphik, Sounds und des Gameplays ein absolutes Muß für jeden Fan von realistischen Shootern. Hervorragender Single player und Muitplayer modus.
Achtung!
1. Die Us Version : Der vulgäre army slang , passend zur Vietnamatmospähre, ist weitgehend zensiert.
2. Deutsche Version: Keine Zensur der Sprachausgabe. Aber kein Blut. Blutpatch zirkuliert, aber verursacht bei vielen Leuten Probleme
3. Uk version: Keine Zensur.
Rating: 5 / 5
Wenn ein Entwicklerteam eine zweiwöchige Vietnamreise und Schießübungen mit den Originalwaffen unternimmt, kann kein schlechtes Spiel dabei herauskommen!
Die Entwickler haben genau richtig erkannt, dass sie sich keine Landschaftsbilder zum Thema Vietnam von den vielen Filmen (Platoon, Full Metal Jacket, usw. ) abschauen sollten, da keiner der Filme tatsächlich in Vietnam gedreht wurde.
Kurz gesagt, eine solch originalgetreue und “lebende” Spielumgebung gab’ s noch nie.
Sehr bemerkenswert ist, dass man das Gefühl bekommt, die Vietnam- Atmosphäre der 60er Jahre sei richtig eingefangen. Dies wurde vor allem durch gezielte Einspielung von Originaltiteln, wie „Hey Joe” und eines selbst komponierten Hintergrundliedes, in welches man auf der Homepage von Vietcong reinhören kann ( auf das Radio klicken ), erreicht.
Zu den Waffen:
Durch die Schießübungen wurde Rückstoß, Reichweite, Zielvisiere, Klang und Einstellungsmöglichkeiten ( auf Einzelschuss u. Vollautomatik umschaltbar ) jeder einzelnen Waffe ins Spiel übernommen.
Resultat ist eine der realistischsten Waffen- Handhabung, die es je in einem Ego- Shooter gab.
Die Story:
Sie übernehmen als First Class Sergeant Hawkins das Kommando über eine kleine Spezialeinheit im US- Camp Nui Pek im zentralen Hochland von Vietnam, Ende 1967.
Man kann seiner achtköpfigen Mannschaft jedoch nur wenig Befehle erteilen.
Dies wird durch die schlaue KI (eigene u. Gegner) jedoch wettgemacht.
Während Ihrer Dienstzeit in Nui Pek wird die Lage für Sie allerdings immer brisanter.
Während man am Anfang eher offensive Operationen durchführt, wie die Erkundung eines Teils des berühmten Ho Chi Minh- Pfades, so muss man sich gegen Ende Verteidigungsaufgaben widmen. Auch die für den Vietnamkrieg charakteristischen Vietcong- Tunnel müssen erkundet werden. Dieses ist entgegen anders lautenden Behauptungen überaus spannend und aufregend.
Das Ende des Spiels finde ich sehr gelungen und passend zum Ausgang des Vietnamkrieges.
Grafik und Sound:
Obwohl die Grafik der Umgebung manchmal geringfügig verwaschen aussieht, ist sie dennoch wie oben erwähnt einfach nur schön. Die Grafik der Waffen und Personen könnte nicht besser sein. Die Screenshots sagen alles.
Die Soundqualität der Umgebung, der Waffen und der Personen hört sich wunderbar fein an.
Fazit:
Ein Shooter auf heutigem Stand mit innovativem Thema. Für diesen Preis auf jeden Fall die Anschaffung wert.
Rating: 5 / 5
Die Charlies greifen wieder an – diesmal zum Glück nur auf dem PC.
Im April hat Take 2 den Vietnam-Shooter VIETCONG veröffentlicht.
In VIETCONG übernimmt man die Rolle von SFC. Steve R. Hawkins, einem Sergeant bei der US-Army.
Er wird als Intelligence Sergeant zu den Special Forces, dem A-216 Team versetzt, weil der alte Intel-Sergeant bei einem VC-Angriff umgebracht wurde.
Gemeinsam mit den 5 anderen Teammitgliedern (Funker Defort, Medic Crocker, MG-Schütze Hornster, “Pionier” Bronson und Kundschafter Le Duy Nhut) muss man nun viele Missionen im düsteren, grünen Jungle von Vietnam erledigen.
Aber zurück zum Anfang. Die Singleplayer-Kampagne beginnt mit einer Zwischensequenz in Ingame-Grafik.
Hawkins wird in einem UH-1 Helikopter, zusammen mit Hornster, zum Lager Nui Pek (Stützpunkt von A-216 Team) geflogen.
Im Lager angekommen bekommt man gleich erste Infos von Cpt. Rosenfield, dem Kommandeur.
Rosenfield zeigt einem das Lager, seinen Bunker (mit Radio, Tagebuch etc. ) und den Schiessstand, wo Hornster gerade einem Einheimischen schiessen bei bringt.
Nachdem man auch ein bisschen geschossen hat, bekommt man den Auftrag mit Rosenfield und Crocker in ein Montagnard-Dorf zu fahren, wo es einen kranken Einheimischen gibt.
(Mehr erzähl ich von dieser Mission nicht, es könnte ja den Spielspaß verderben).
In der ganzen Kampagne gibt es viel zu tun. Mal muss eine Brücke gesprengt werden, weil die Air-Force nicht trifft und ein anderes mal muss man ein Haufen von Charlies aufhalten, eine Funkstation einzunehmen.
Die Grafik:
Die Entwickler von Pterodon haben sich eine eigene, sehr leistungsfähige Grafik-Engine geschrieben, die Ptero-Engine II.
Mit der Engine kann man sehr große Level darstellen (die Level in VC sind wirklich wahnsinnig groß) und sehr detaillierte Grafik erschaffen.
Natürlich braucht man auch einen guten PC, damit man VC in allen Details spielen kann.
Die offiziellen Systemvoraussetzungen liegen bei 700 MHz, 256 MB RAM und einer 32 MB Grafikkarte (DX 8. 1)
Der Sound:
Was die Entwickler hier gemacht haben, ist wirklich unglaublich.
Die Spielmusik ist einfach nur genial (würde mir sogar eine CD davon kaufen) und der Sound der Waffen, der Jungle-Geräusche und alle anderen, kleinen Geräusche (Flügel geflatter, Bach rauschen) ist absolut realistisch.
Das Gameplay:
Vor jeder Mission bekommt man erstmal ein Briefing in Form einer Sequenz in Ingame-Grafik.
Der Captain gibt einem alle wichtigen Infos und Befehle.
Nachdem Briefing befindet man sich in Hawkins Bunker.
Anschliessend kann man in die Waffenkammer gehen, und sich eine Waffe für den Einsatz aussuchen. Zum Anfang stehen noch nicht alle Waffen zur verfügung, aber später in der Kampagne finden sich immer mehr Waffen in der Waffenkammer an. So z. B auch “erbeutete” Waffen der VCs.
Wenn man die Mission starten will, muss man noch einmal die Befehle durchlesen und schon kanns los gehen.
Im Jungle angekommen ist der Kundschafter der beste Freund des Teams.
Er kennt den Weg, kann Fallen früh sehen und erkennt, wenn sich Gegner in der nähe Befinden.
Wenn man also dem Kundschafter folgt, kann man nichts falsch machen.
Es ergeben sich natürlich immer neue Situationen im Jungle, dafür gibt es ja Defort.
Defort ist der Funker des Teams und steht ständig im Kontakt mit dem HQ.
Wenn man dem HQ etwas mitteilen muss, wendet man sich am besten an Defort.
Auch um Artillery-Schläge zu rufen ist Defort dein Mann.
FAZIT:
Ich liebe Vietcong! Jeder, der Taktik-Shooter interessiert, muss Vietcong einfach kaufen
Rating: 5 / 5
Es ist bekannt, dass das “irrwitzige vorwärtsrobben” sowie dass “nicht treffen” dann passiert, wenn man diesen fehlerhaften crack benutzt der im Umlauf ist, also erstmal das Game KAUFEN.
Für Leute wie mich, die die US version schon besitzen, gilt: Ein klasse Taktik 3D Shooter, bei dem es nichts grosses zu meckern gibt, die Grafik TOP, das Gameplay Spannend. Richtig nervenzerfetzend ist der Single player part, man merkt, dass die Entwickler hilfe von ehemaligen US Soldaten aus dem Vietnamkrieg hatten, die bei den Waffen und den Bewegungsabläufen sowie dem “Vietnam-Englisch” halfen, im Singleplayer modus mit das beste was es gibt. . .
Jetzt aber zum Multiplayer: Es gibt verschiedene Spielmodi online, von capture the flag über Deathmatch und “Bringe-Person-lebend-von-A-nach-B” wird einem alles geboten, besonderes highlight wie ich finde ist der Coop Modus mit bis zu 6 Mann gegen die CPU!
Im Bereich des Taktikshooter genres gibt es momentan nichts besseres, der Sound ist 1a, die Waffen hören sich wie ihre echten Gegenstücke an, allein die Möglichkeit einen Luftschlag per Funk anzufordern ist schon spitze. Obwohl ich sehr gerne Battlefield spiele, macht mir VIETCONG momentan einen funken mehr spass, wer hier einfach drauf losrennt, wird von dem nächsten “Busch” erschossen, vorsicht ist oberstes Gebot, ohne gutes Teamplay läuft da nichts. Wer nur auf frags aus ist ala Quake 3 oder UT, der sollte lieber einmal Probe spielen, wildes rumgehüpfe und headshoting wird es hier nicht geben. Irgendwo dem Gegner auflauern und ihm fies in den Rücken ballern gehört hier einfach dazu. . .
Leider gibt es auch ein paar negative Aspekte wie die zu kleinen Maps und keine Fahrzeuge, nunja, ob allerdings ein Jeep im dichten Djungel auch so hilfreich wäre lass ich mal so stehen. . ^^
Da die US version ja schon etwas länger draussen ist, gibt es auch schon seit 5 Tagen einen patch (ver. 1. 01) der das ohnehin schon stabile Game noch stabiler gemacht hat, ich habe das Gefühl es läuft auf meinem PC noch “geschmeidiger”!!
Wer gerne 3D TAKTIK Shooter spielt ist hier gut aufgehoben und sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen. Der beste shooter des Jahres, vor allem Online! Ein absoluter Volltreffer. KAUFEN !!
Rating: 5 / 5
Da bekommt die Redewendung: “1000 Tode sterben” doch eine ganz neue Bedeutung . . . denn die stirbt man, eh’ das Spiel mit seinen 20 Missionen einmal durchgespielt ist; die Gründe dafür sind verschieden: Gegner, Fallen, Unvorsicht, eigene Dummheit (was ich natürlich keinem der leser hier unterstellen möchte ;O) . . . )und Ungeduld. Am Anfang ist die Grafik: Du kommst durch eine wunderschöne Landschaft eingeflogen, in einem sehr detailgetreuen Hubschrauber, mit amerikanischem Jazz im Hintergrund. Die exzellente GRAFIK zieht sich durch das gesamte Spiel, da macht es auch nicht viel, daß die Tür durch einen hindurch geht, sofern man sie schließt und daß man mitunter durch Pflanzen hindurchläuft. Im Dschungel sieht man Frösche, Schmetterlinge und Vögel, die sich plötzlich erheben; in den Tunneln laufen Ratten um einen herum; die Mitglieder der Truppe sowie die der Einsatzleiter sehen richtig hübsch häßlich aus; und alles mit viel “Liebe” fürs Detail – also richtig was für das Auge. Allerdings ist der Ego-Shooter ein recht häßlicher Vogel ;O). Vor jeder neuen Mission gibt es eine ausführliche Teameinweisung und man kann u. a. in seinem tagebuch blättern oder sich am Schießstand probieren, um sich mit neuen Waffen zu versehen. Auch die AKKUSTIK/SOUND ist so verblüffend, daß nicht nur die Waffen unterschiedliche Schußgeräusche erzeugen, der Regen sehr naß zu sein scheint und das dumpfe Geräusch nach einer in der Nähe explodierten Granate einen etwas irritiert, nein – während des Spiels mußte ich auch mal kurz den Ton ausschalten, um zu hören, ob die Windgeräusche von draußen oder über die Kopfhörer kamen – es war das Spiel. Die INTELLIGENZ der Teammitglieder basiert auf einem sinnvollen Eigenleben, ebenso wie die der Gegner; beide laufen nicht völlig planlos umher, sondern bewegen sich sinnvoll, überwiegend Deckung suchend und um die Gegner drumrumlaufend, um ein besseres Schußfeld zu erlangen. Zu der Ego-Person ist zu sagen, daß u. a. diese Figur endlich mal nicht während des Robbens, obwohl man dazu beide Arme braucht, die Waffe im Anschlag hält (s. Delta Force u. ä. )Was mir als gebürtiger Vietnamese daran auch sehr gut gefällt, ist, daß dies das erste Spiel ist, bei dem man, zumindest für Einzelmissionen, auch einmal die vietnamesische Seite einnehmen kann. Alles in allem ist Take 2 dort ein rundum gelungenes Spiel geglückt, das man kaufen sollte, sofern man einmal etwas vietnamesische Luft schnuppern möchte.
Aber eine rein subjektive Bitte habe ich: Laßt dieses Spiel NICHT SPIEL DES JAHRES werden, denn das sinnlose Morden des Vietnamkrieges hat mir meine leiblichen Eltern genommen.
Rating: 4 / 5