Brettspiel

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Hans im Glück 48189 – Dominion, Spiel des Jahres 2009

61J4gEEB9jL. SL160   BrettspielViele Karten verderben den Brei. “Dominion” ist kein konventionelles Brettspiel, es besteht vielmehr aus 500 Aktions-, Geld- und Siegpunkt-Karten. Davon kommt in jeder Partie nur eine kleine, immer wieder neu zusammengestellte Auswahl zum Einsatz. Jedes Spiel verläuft daher anders; Taktik und Strategien wechseln von Partie zu Partie. Als Grundausstattung erhält jeder Spieler zu Beginn 10 Karten. In der Mitte des Tisches liegen weitere Stapel von Karten, die man im Laufe des Spiels erwerben kann. Ein Spielzug ist denkbar einfach: Vom eigenen Kartenstapel die obersten 5 auf die Hand nehmen, Karten ausspielen, neue Karten kaufen, ausgespielte und restliche Handkarten auf die Seite legen. Ist der eigene, verdeckte Kartenstapel aufgebraucht, werden alle ab- bzw. zur Seite gelegten eigenen Karten gemischt und bilden den neuen verdeckten Nachziehstapel. Man sieht also: Nicht nur neuerworbene Karten bereichern nach und nach die eigene Kartenauswahl; in aller Regel gehen auch einmal ausgespielte Karten nicht verloren. Tendenziell wächst der eigene Kartenstapel stetig an, was durchaus nicht zwangsläufig gut, sondern unter Umständen auch sehr lästig und hinderlich sein kann. Dieser Mechanismus ist die eigentliche große spielerische Innovation, die “Dominion” bietet. Gut, dass es auch Karten gibt, mit deren Hilfe sich die eigene Auswahl an Karten immer wieder verschlanken lässt. Am Schluss gewinnt, wer die meisten Siegpunkte aus seinen Karten ziehen kann. Doch in der ersten Spielphase sind diese Punkte eher störend. Man darf nur den rechten Zeitpunkt nicht verpassen, von dem an es auf Siegpunkte umzusatteln gilt.

  • Dominion Gewinner des Spiels 2009
  • 2 bis 4 Spieler
  • Österreichischer Spielepreis “Hit mit Freunden”

Rating: 4 5  Brettspiel (out of 120 reviews)

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List Price: EUR 29,98
Price: EUR 18,50

Hans im Glück 48189 – Dominion, Spiel des Jahres 2009 Reviews

Review by Ureye: 5  Brettspiel

61J4gEEB9jL. SL75   BrettspielErst Mal vorweg, auch von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung!

Warum, will ich hier schildern ;-)

Das Spiel

Ich habe mir das Spiel auf “gut Glück” (also ohne vorher Probe gespielt zu haben) bestellt.

Als ich dann die Schachtel zu Hause endlich öffnen konnte, gab es zuerst vielleicht doch eine kleine Enttäuschung da sich nichts anderes als 5 100er-Päckchen Karten in einer (anfangs!!) für mich viel zu überdimensionierten Schachtel. Ich wusste zwar schon dass es sich um ein Kartenspiel handelt, aber als alter Spiele-Fuchs freut man sich dann doch wenn es in der Schachtel einiges zu entdecken gibt ;-) Aber das sollte auch meine letzte “Enttäuschung” für den Abend bleiben.

Ablauf

Das Spiel beginnt für jeden Spieler gleich mit 10 Karten (7 Kupfer/Geld-Karten, und 3 Punktekarten die zu Beginn keine Bedeutung haben). In der Mitte zwischen den Spielern liegen dann aber die eigentlichen Schätze in Form von für alle Spieler offenliegenden Aktionskarten, weiteren Geld- und Punktekarten.

Zu Beginn zieht jeder von seinem verdecktliegenden eigenen 10Karten-Stapel 5 Karten. Jeder Zug gliedert sich in 3 Phasen: * Aktion, * Kauf und * Aufräumen

Zu Spielanfang hat man wie oben geschrieben nur Geld- und Punktekarten was zwangsläufig dazu führt dass man in den ersten beiden Runden nur die Phase Kauf in Anspruch nehmen kann. Man entscheidet sich also für den Kauf von einen der zwischen den Spielern offenausliegenden Karten, die alle unterschiedlich gut sind und auch dementsprechend in ihrem Preis variieren (zwischen 2 und 6 Geld). Auch neue Geldkarten (in Form von Kupfer, Silber und Gold) kann man erwerben. Das eigentlich Besondere ist aber dass jede gekauft Karte, sei es eine Aktionskarte die für sein Spiel Vorteile bzw. Nachteile für die Mitspieler bringen können, als auch das Geld immer wieder und wieder kommen. Da die Phase Aufräumen am Ende jedes Zuges den Spieler dazu veranlasst seine gesamte Hand, alle ausgespielten Karten und alle Käufe dieser Runde auf seinen eigenen persönlichen Ablagestapel zu legen. Und sobald sein Nachziehstapel (der Anfangs ja nur aus 10 Karten besteht) verbraucht ist, werden SÄMTLICHE Karten des Ablagestapels gemischt und wiederverwendet. Das heißt auch, dass selbst Geld das man für seine Käufe ausgibt ebenfalls immer wieder kommt (da sie ja ebenfalls auf den Ablagestapel kommen) und eine immerwährende Einkommensquelle während des gesamten Spiels darstellen. Und das macht unter anderem einen Reiz des Spieles aus, da man sich sozusagen sein eigenes Kartendeck zusammenkauft und man sich schon freut wenn man die eben gekaufte Karte endlich nach dem neumischen benutzen darf!

Die eigentlichen Spielkarten sind die Aktionskarten die eben offen zwischen den Spielern liegen und gekauft werden können. Jede einzelne Karte bringt dem Spieler Vorteile (oder dem Mitspieler Nachteile), wie zum Beispiel dass man mehr als eine Aktionskarte pro Zug spielen, oder sich mehr als eine Karte kaufen darf (beides ist sonst auf 1 Mal pro Zug begrenzt). Und da diese Karten ja immer wieder kommen genießt man je nach eigener Zusammenstellung die Vorteile auch öfter. Also kann sich eine teurere Investition schon zu Beginn mit der Zeit ziemlich rentieren.

Es gibt noch einen Haufen weiterer Aktionen auf den zahlreichen, doch recht nett illustrierten Karten (wie z.B. dass alle Mitspieler statt den 5 nur noch 3 Karten in der nächsten Runde haben dürfen; oder Karten mit denen man mit Glück Geld von den Gegnern stehlen kann). Man könnte vermuten das ähnelt ein wenig dem Kartenspiel Magic The Gathering, aber das tut es nur entfernt ;-)

Man sollte auch noch erwähnen das jede Aktionskarte 10 Mal zum Kauf bereit liegt. Das heißt das nicht nur jeder die Chance hat sie sich zu kaufen, sondern auch dass man jede auch mehrmals in sein persönliches Deck kaufen kann und so die erwünschten Karten häufiger gezogen werden.

Spielende

Das Spiel endet wenn entweder 3 beliebige Kauf-Stapel aufgebraucht sind oder wenn alle 6-Punkte-Karten weg sind. Sieger ist wer in seinem gesamten Deck dass er sich zugelegt hat die meisten Punkte hat. Und Punktekarten kauft man sich wie auch jede andere Karte während dem Spiel. Punktekarten haben aber den großen Nachteil dass sie das eigene Spiel blockieren da man sie wie alle restlichen Karten zum Deck dazumischen muss und sie so auch immer wieder auf die Hand kommen. Aber ohne sie gewinnt man eben nicht das Spiel. Punktekarten gehören auch zu den teuersten Karten im Spiel: 1 Punkt kostet 2, 3 kosten 5 und die heißbegehrten 6-Punkte-Karten kosten sogar 8 Geld. Der hohe Preis ergibt sich auch daraus, dass es für seinen eigenen Spielfluss von immensen Vorteil ist nur eine einzige 6P-Karte anstatt von 6 einzelnen nervigen 1P-Karten im Deck zu haben mit denen man auf der Hand ja nichts anfangen kann.

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Fazit

Das Spiel, also die Karten sind schön aufgemacht und erkennt sie sehr leicht auseinander. Das heißt wenn man schon öfter gespielt hat genügt nur noch der Blick aufs Bild ohne sich den Aktionstext durchlesen zu müssen. Das Thema ist übrigens Mittelalter.

Die Stabilität der Karten ist auch gut, aber da muss man noch abwarten ;-)

Die Schachtel wirkt sehr groß und behebig und wie oben beschrieben, überdimensioniert. Doch nach dem Spielen ist schnell klar geworden weshalb: dem gut ausgeklügelten Sortierungssystem! In der Schachtel befindet sich ein Kartenfachsystem in dem jede einzelne Kartenart ein eigenes Fach besitzt! Einmal eingeordnet erleichtert es die Aufbauarbeiten in zukünftigen Partien ungemein da man jede Karte schnell findet (Der Verlag hat mittlerweile schon ein sehr übersichtliches Inlay zum gratis download und zum ausdrucken zur Verfügung gestellt das exakt zwischen die Kartenfächer passt und das die Übersicht noch Mal deutlich verbessert!).

Da wir oft nur zu zweit sind haben wir oft Probleme mit vielen Spielen, da sie für mehr ausgelegt sind. Bei diesem Spiel waren wir total begeistert denn es lässt sich zu zweit mehr als wunderbar spielen. Und vor allem schnell! Da die Züge mit etwas Übung schon nach weniger als einer Minute abgehandelt werden können, und man die nächsten Karten gleich nachziehen kann, kann man sich schon im Zug des Gegners seine Gedanken für den nächsten Zug machen.

Der Langzeitspaß ist sicherlich auch recht hoch, da man jedes Mal nur mit 10 verschiedenen Aktionsstapeln spielt, die sich entweder frei wählen lassen, oder auch komplett durch Zufall bestimmt werden können. Die restlichen Aktionsstapeln bleiben einfach in der Schachtel. In der Spielanleitung gibt es am Ende noch einige sehr gute Ideen für Kartensätze, die sowohl für Anfänger einen sehr guten Enstieg bieten, welche die mehr auf Geldfluss aus sind oder eines das sich auf das Ärgern der Mitspielers beziehen. Und auch durch die zufällige Auswahl des Kartensatzes ergeben sich in jedem Spiel völlig neue Möglichkeiten. Will ich mehr Geld, teure Anschaffungen oder doch mehr Karten um die anderen zu ärgern? Wieviele Aktionskarten eines Typs brauche ich letztendlich wirklich? Gute Karten sind zwar teuer, genügt es aber sie nur ein Mal im Deck zu besitzen? Die Mischung machts! Aus diesem Grund würde ich dieses Spiel als Karten-Optimierungsspiel bezeichnen! Der Glücksfaktor besteht natürlich beim Ziehen der Karten. Allerdings wird der Glücksanteil mit etwas Übung mit der Zeit geringer da es viel auf die Wahrscheinlichkeiten ankommt, also wie oft kommt die benötigte Karte in meinem Deck vor. Natürlich kann man sich nach dem Spiel auf das mangelnde Glück der Karten aufregen, wenn man aber dann sieht dass man eine Karte nur 1 Mal gekauft hat, der gesamte Stapel aber 50 Karten groß ist, braucht man sich nicht wundern dass man sie nie zieht ;-)

Die Spieldauer beträgt 30-45 Minuten kann aber leicht durch eigene kleine Regeländerungen verlängert oder verkürzt werden (z.B. in dem man die Stapel verkleinert oder man beschließt auf 5 aufgekaufte Stapel zu spielen, wodurch sich etwas langfristigere Planungen ergeben)

Alles in allem ein sehr gelungenes innovatives Spiel mit dem man kaum um eine Revanche herumkommt. Lediglich die Größe der Schachtel ist vielleicht für manche ein Nachteil, da sie auf Reisen eher ungeeignet ist. Aber da kann man einfach die Karten alleine mitnemen!

5 Sterne!

Review by Benjamin T.: 5  Brettspiel

61J4gEEB9jL. SL75   Brettspielwie der Titel schon sagt handelt es sich bei Dominion um eines der absoluten Highlights 2008 wenn nicht gar, um DAS Highligt schlecht hin.

Kartenspiele machen in den letzten Jahre eine interessante Entwicklung durch, wobei Dominion momentan das oberste Niveau verkörpert

Das Spiel hat einen ultimativen Suchtfaktor !!!!

Wenn beide Spieler es können (und man beherrscht es wirklich zu 100% nach einer Partie ohne je wieder die Anleitung hervorkramen zu müssen), dauert eine Partie im Schnitt 15 – 25 Minuten und lädt zu einer schnellen Revanche ein. Der Widerspielreiz wird zusätzlich dadurch erhöht dass es insgesamt 25 Kartenypen gibt mit denen gespielt, von denen pro Partie aber nur 10 benutzt werden. Ergo fragt man sich immer, wie sich wohl eine andere Variante spielt, und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Insgesamt lassen sich über 300.000 Kombinationen spielen, so dass der Langzeitspielspass auch wirklich auf Dauer gegeben ist.

Ich habe das Spiel schon mit unterschiedlichsten Spielertypen und in allen Besetzungen gespielt und es hat immer hervorragend funktioniert. Es hat sich bis jetzt jeder vom Spiel angesprochen gefühlt und würde es jederzeit wieder spielen. Ich habe das Spiel erst seit zwei Wochen, aber es ist jetzt schon das meistgespielte Spiel des Jahres.

Das Spielprinzip ähnelt im Prinzip klassischen Sammelkartenspielen, wo man sich als passionierter Spieler vor dem Spiel “seinen” Kartensatz zusammenbauen muss, überlegen muss, welche Karten wohl Sinn machen und wie man den Gegner am besten besiegen kann, um dann nach dieser Auswahlphase loszuspielen.

Bei Dominion besteht das ganze Spiel eigentlich daraus, sich dieses Deck während des Spiels zu bauen, man könnte es als on-play-deck-building-card-game bezeichnen.

Es gibt faktisch keine Wartezeiten für den Spieler der nicht dran ist, da jeder Spieler seinen Zug meistens binnen 30 – 60 Sekunden beendet hat. Glück gehört natürlich in jedem Spiel dazu, selbst bei Puerto Rico muss man halt Glück haben die Rollenkarte zu bekommen, die man haben will, bzw. ein Schiff zu finden, auf dem man Waren liefern kann. Hier kommt es natürlich auch drauf an, wann man welche Karten nachzieht, aber Glück ist defintiv ein Faktor bei Domion den man selbst zu großem Maße steuern kann und man in erster Linie seines eigenen Glückes bzw. Erfolges ist und nicht Opfer des Spiels wird

Das Spiel bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung. Dominion sollte jeder passionierte Brett- bzw. Kartenspieler in seiner Sammlung haben, es wird garantiert immer mal wieder hervorgekramt werden. Die Kurzweiligkeit und die extem niedrige Einstiegshürde, aber dennoch großen taktischen Möglichkeiten machen den großen Reiz aus.

TOP!!!!

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Kosmos 6915230 – Just 4 Fun

51%2BaB  Y%2BvL. SL160   BrettspielJust 4 Fun
Ist doch alles nur Spaß!

Just 4 Fun ist ein schnelles, buntes und einfach zu lernendes Spiel. Da die Regeln weitesgehend vom bekannten Vier gewinnt! stammen, kann man eigentlich sofort loslegen.

Die Spieler versuchen durch das Setzen ihrer Steine vier davon in eine Reihe zu bekommen. Die Reihen können waagerecht, senkrecht und diagonal gebildet werden. Nur über Eck geht nicht. Das Spielfeld ist in 6 x 6 Felder mit den Zahlen 1 bis 36 unterteilt. Um einen Stein auf dem Spielfeld zu platzieren, muss man Karten ausspielen. Jeder Spieler bekommt am Anfang 4 Karten, die die Zahlen 1 bis 19 zeigen. Wer an der Reihe ist, darf 1 bis 4 Karten spielen, deren Werte addiert das Feld angeben, auf das der Spieler seinen Stein setzen darf. Spiele ich also die 2, die 7 und die 13, so setze ich meinen Stein auf das Feld mit der 22. Am Ende des Zuges ergänze ich meine Hand wieder auf 4 Karten.

Die Zahlen (1 bis 36) sind willkürlich über das Feld verteilt und die Felder sind in unterschiedlichen Blautönen gehalten, so dass man die einzelnen Zahlen (1 bis 9, 10 bis 19, 20 bis 29 und 30 bis 36) schneller findet. Just 4 Fun Ist doch alles nur Spaß! Just 4 Fun ist ein schnelles, buntes und einfach zu lernendes Spiel. Da die Regeln weitesgehend vom bekannten Vier gewinnt! stammen, kann man eigentlich sofort loslegen. Die Spieler versuchen durch das Setzen ihrer Steine vier davon in eine Reihe zu bekommen. Die Reihen können waagerecht, senkrecht und diagonal gebildet werden. Nur über Eck geht nicht. Das Spielfeld ist in 6 x 6 Felder mit den Zahlen 1 bis 36 unterteilt. Um einen Stein auf dem Spielfeld zu platzieren, muss man Karten ausspielen. Jeder Spieler bekommt am Anfang 4 Karten, die die Zahlen 1 bis 19 zeigen. Wer an der Reihe ist, darf 1 bis 4 Karten spielen, deren Werte addiert das Feld angeben, auf das der Spieler seinen Stein setzen darf. Spiele ich also die 2, die 7 und die 13, so setze ich meinen Stein auf das Feld mit der 22. Am Ende des Zuges ergänze ich meine Hand wieder auf 4 Karten. Die Zahlen (1 bis 36) sind willkürlich über das Feld verteilt und die Felder sind in unterschiedlichen Blautönen gehalten, so dass man die einzelnen Zahlen (1 bis 9, 10 bis 19, 20 bis 29 und 30 bis 36) schneller findet. Bisher unterscheidet sich das Spiel noch nicht so sehr von Vier gewinnt!, noch nicht. Auf jedem Feld gibt es fünf Plätze für die Steine. Einer in der Mitte und vier drum herum. Wer einen Stein setzt, setzt ihn immer außen, es sei denn, er erzielt eine Mehrheit von zwei Steinen. Dann fliegen die anderen Steine vom Feld. Sollte ich als Erster zwei Steine, zum Beipiel auf der 14, stehen haben, darf kein weiterer Spieler dort einen Stein setzen. Hat aber schon ein Spieler einen Stein stehen, darf dieser auch weiterhin Steine setzen, da der Vorsprung zu ihm ja nur einen Stein beträgt. Alle anderen Spieler dürfen aber nicht mehr setzen. Um zu gewinnen muss ich vier Felder in einer Reihe kontrollieren, also nicht nur Steine stehen haben, sondern auch immer mehr, als meine Mitspieler. Sollten alle Spieler ihre 20 Spielsteine gesetzt haben, ohne dass ein Spieler eine Viererreihe bilden konnte, gewinnt der Spieler mit den wertvollsten Feldern. 4 gewinnt, aber erst einmal vier bekommen… Die Theorie ist ja immer leichter zu meistern als die Praxis, bei Just 4 Fun allerdings ist beides gleich schnell beherrscht. Ob Sie aber immer die richtigen Karten ziehen und so die richtigen Felder belegen können, das steht auf einem anderen Blatt. Das Spiel lebt vor allem davon, dass zu bestimmten Zeitpunkten die Spieler anfangen, nicht nur an ihre eigenen Reihen zu denken, sondern sich um die ihrer Mitspieler zu kümmern. Sollte ich die anderen Spieler einfach vor sich hinbauen lassen, geht es nur darum, wer schneller die richtigen Karten gezogen hat. Dies ist aber auch ein Aägern-Spiel, also ärgern und den anderen in die Suppe spucken! Wenn es mir gelingt ein Feld in einer fast fertigen Reihe zu blockieren, also zu kontrollieren, so dass kein anderer Spieler mehr dort setzen kann, muss sich mein Mitspieler etwas Neues überlegen und das Spiel gewinnt an Würze. Das Spiel ist sicherlich kein Strategietitel, bringt aber viel Spaß und lädt dazu ein, es auch öfter an einem Abend zu spielen. Die Grafik ist etwas gewöhnungsbedürftig, auf den ersten Blick erscheint sie etwas antiquiert. Auch die Farben der Spielsteine heben sich von den gängigen Farben (Rot, Gelb, Blau und Grün) ab und gefallen nicht jedem. Nichtsdestotrotz überzeugt das Spiel mit einer neuen Variation des bekannten Vier gewinnt!. Zubehör und Ausstattung Die Regeln halten genau das, was sie versprechen: Sie sind kurz und der Spielspaß dafür lang. Just 4 Fun ist ein Spiel, das man immer wieder spielen kann, da es in diese Kategorie Spiele gehört, die eine gute Mischung aus Nachdenken, Glück und Taktik sind. Der Spielplan ist robust, wenn auch die Farbwahl dem einen oder anderen schwer verdaulich erscheint. Die Spielfiguren sind aus Plastik und so gesehen “unkaputtbar”, aber auch hier hat der Farbteufel zugeschlagen. Die kurze Regel haben Sie innerhalb von 10 Minuten, wenn Sie langsam lesen, durch. Ein Spiel dauert in der Regel nicht länger als 20 Minuten und ist für 2 bis 4 Spieler. Zu zweit ist es ein wenig zäh, aber zu viert kommt der volle Spielspaß auf. Aufgrund der einfachen Regeln können Sie Just 4 Fun auch schon mit Kindern ab 10 Jahren spielen. Wieder ein klassisches Familienspiel aus dem Hause Kosmos, das lange begeistert!

  • 2 – 4 Spieler,
  • Ab 10 Jahren
  • KOSMOS
  • Österreichischer Spielepreis “Hit für Familien”;

Rating: 5  Brettspiel (out of 20 reviews)

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List Price: EUR 19,98
Price: EUR 19,98

Kosmos 6915230 – Just 4 Fun Reviews

Review by ALu69: 5  Brettspiel

51%2BaB  Y%2BvL. SL75   BrettspielDie Produktbeschreibung der Amazon Redaktion ist gut und ausführlich genug (s. o.), daher nur meine Bewertung.

Positiv:

Die Regeln sind strukturiert und sehr einfach zu lernen sowie zu 70% von “4 gewinnt” bekannt. Dadurch ist das Spiel sehr schnell zu lernen.

Die Aufbauarbeit ist extrem kurz.

Im Gegensatz zum normalen “4 gewinnt” ist es nicht nur zu zweit spielbar, sondern mit bis zu 4 Spielern.

Man muss sowohl strategisch als Einzelspieler denken, als auch den Teamgedanken beherzigen. Um den jeweils kurz vorm Gewinn sehenden zu blockieren, muss man sich immer mal gegenseitig helfen – in ständig wechselnden Konstellationen!

Der zwangsläufig auftretende Teamgedanke fördert die Interaktion (Spaßfaktor + Kommunikation) und so spielt letztendlich nicht nur jeder für sich.

Es ist ein großer und abwechslungsreicher Unterschied, ob man zu zweit, zu dritt oder zu viert spielt. Wenn einem nur noch ein Feld fehlt, dann können einem bis zu drei Leute den Sieg noch nehmen – oder verzweifeln, wenn sie nicht die richtigen Karten dafür haben. ;-)

Das Kopfrechnen trainiert die kleinen grauen Zellen – pädagogisch wertvoll.

Das Spiel hat das richtige Verhältnis von Geschick (eigene Strategie), Glück (durch die Karten auf der Hand), Kopfrechnen, Beobachtungsgabe, individuelles Spielen und kurzfristigen Gruppenzusammenschlüssen.

Das Spiel ist kurzweilig und macht wirklich Spaß.

Da man praktisch nichts kaputt machen kann, ist das Spiel sehr haltbar.

Ein Preis von unter 20 EUR ist wirklich gut.

Neutral:

Die Grundidee ist nicht wirklich neu, sondern nur erweitert (Zahlenfelder + Karten). Vermutlich auch der Grund, warum das Spiel letztendlich nicht zum Spiel des Jahres 2006 gewählt wurde.

Negativ – bzw. besser “nicht ganz so gut”:

Trotz der farblichen Unterscheidungen ist man öfter relativ lange am Suchen nach den passenden Zahlenfeldern. Insbesondere, wenn man mal nicht an der gewohnten Seite vom Spielplan sitzt.

Oft versteift man sich so sehr auf ein bestimmtes Feld, dass man andere gute Felder trotz passender Zahlenkombination nicht “sieht”. (Daran ist aber natürlich nicht das Spiel schuld.)

Das Spiel ist nicht nur von strategischem Können abhängig, sondern auch von den passenden Karten (Glücksfaktor) und auch vom Kopfrechnen. (Letzteres ist aber auch nicht die Schuld des Spiels.)

Die Setzsteine sind aus Plastik und sehr leicht. Das hätte man optisch hochwertiger gestalten können (aber nicht müssen) und beim Spiel im Freien reicht ein Windstoß und das große Suchen beginnt.

Fazit:

Wirklich negativ ist am Spiel eigentlich gar nichts. Wir haben das Spiel zu zweit, zu dritt und zu viert gespielt – jede Variante ist lustig und interessant. Die Meinungen waren durchweg positiv und das Spiel wird auch nicht langweilig; der Suchtfaktor ist hoch!

Wer “4 gewinnt” nicht kennt, der sollte gleich diese Variante wählen, weil es größere Vielfalt bietet und die Interaktion mit anderen fördert.

Einfach, lustig und günstig. Klare Kaufempfehlung!

Review by Buratino: 5  Brettspiel

51%2BaB  Y%2BvL. SL75   BrettspielIch habe mir das Spiel vor kurzem gekauft und war sofort begeistert. Es ist lustig und es macht nicht nur Spaß zu gewinnen, sondern auch andere darin zu hindern. Das Spiel besteht aus einem Zahlenfeld, Karten und Spielfiguren. Jeder erhält am Anfang eine bestimmte Anzahl an Karten. Auf diesen Karten sind Zahlen abgebildet nun versucht man durch rechnen mit den gegebenen Karten sich seine Zahl zusammenzubasteln und eine Spielfigur auf das entsprechende Zahlenfeld zu stellen. Die eingesetzten Karten werden auf einen Haufen gelegt und man zieht soviel neue Karten wie man eben verbraucht hat. Man muss immer wachsam sein was die anderen für Spielzüge tätigen. Selbst wenn man gewillt ist einem anderen den vierer zu verbauen, kann das schon daran scheitern das man nicht die richtigen Zahlen ( Karten ) auf der Hand hat. Die Spielanleitung ist kurz und sehr schnell zu verstehen. Man probiert nun 4 Felder waagerecht, senkrecht oder diagonal zu belegen, was nicht so einfach ist wenn noch jemand auf dem Feld steht. Dann muss man probieren die Mehrheit auf dem Feld zu bilden.Etwas Glück gehört auch dazu. Auf jedenfall ein riesen Spaß. Meine Freundin war so begeistert, das Sie sich auch gleich das Spiel gekauft hat. Dieses Spiel wird nicht langweilig und ist für alte und junge Leute! Schade ist nur, das nicht mehr als vier Leute mitspielen können.

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Heidelberger Spieleverlag HEI0WC03 – World of Warcraft Brettspiel

51R6FSY6WPL. SL160   BrettspielKaum ein Online Rollenspiel hat so viele begeistert, wie World of Warcraft von Blizzard. Jetzt kommt die Welt von Azeroth auch auf das Spielbrett. Alle der beliebten neun Charakterklassen stehen hier vor denselben Herausforderungen, wie schon im Online-Game. Die Spieler haben epische Quests zu bestreiten und streben immerzu nach mehr Macht, um letztendlich als Sieger und größter Held von Azeroth zu gelten.Mehr als 125 hochwertige Plastikfiguren, alle 9 Charakterklassen und Unmengen an Spielmaterial bietet das World of Warcraft Boardgame. Derzeit gibt es nur die englische Fassung des Spieles und die erste Auflage war sofort ausverkauft. Inzwischen gab es bereits einen Reprint und das englische WoW ist wieder erhältlich. Kein Wunder, denn alles im Brettspiel ist auf das Onlinegame abgestimmt, von den detailreichen Monstern bis hin zu den Fähigkeiten und Gegenständen. Quasi ein Muß für Fans!Bei World of Warcraft geht es wie im Online Game um die 2 großen Fraktionen der Horde und der Allianz. Je nach Spieleranzahl treten unterschiedlich viele Spieler gegeneinander an, die entweder zur Allianz oder zur Horde gehören. Hier gilt es dann als Team zu spielen, denn es gibt eine Masterquest (gegen einen der drei legendären Overlords aus dem Onlinegame Nefarian, Lord Kazzak oder Or Kel Thuzad), die es zu erfüllen gibt. Und die Fraktion, die das als erstes erfüllt gewinnt das Spiel. Doch der Weg zur Erfüllung dieser Quest ist steinig, denn zahlreiche Neben- und Miniquests sind es, welche die Helden beschäftigen und natürlich auch dafür sorgen, dass diese mächtigeres Equipment und v.a. Erfahrung gewinnen können.Die Spieldauer varriert je nach Szenario und Spielerzahl. Auch wenn die Regeln nicht gerade dünn sind, so sind sie doch mit zahlreichen Beispielen gespickt. Eigentlich ist das Spiel nicht sehr komplex, wenn man erstmal hereingefunden hat, so dass dann auch dem Spielspaß nichWorld of Warcraft – Das Brettspiel Dunkelheit und Licht. Schwarz und Weiß. Oft ist die Grenze klar, die das Böse vom Guten trennt. Hin und wieder ist es aber eine Sache der Perspektive, wie Spieler von Warcraft 3 und World of Warcraft wissen. Um diesen uralten Konflikt geht es auch in World of Warcraft – Das Brettspiel. Die Spieler entscheiden sich entweder für die Seite der Horde oder die der Allianz. Sie müssen unzählige Kämpfe bestehen, ihren Charakter entwickeln und im letzten Gefecht gegen die Spieler der Gegenseite antreten, um diesen ewig andauernden Konflikt ein für allemal zu beenden. Sollten Sie allerdings schon vorher den “Overlord”, den Oberbösewicht, besiegen, ist das Spiel auch ohne Letzte Gefecht gewonnen. Die Qual der Charakterwahl Für jede Seite gibt es acht Charaktere zur Auswahl. Je ein Charakter ist typisch für eine Seite und hat kein Gegenstück bei der anderen. So sind sieben Charakterblätter doppelt bedruckt und stehen für die Klassen, die es auf beiden Seiten gibt. Ein Charakter ist durch sein Aussehen, seine Rasse, seinen Fähigkeiten und den Gegenständen, die er benutzen kann definiert. Hinzu kommen noch Lebens- und Energiepunkte. Energie benötigt man für Zauber, Lebenspunkte verliert man eventuell im Kampf. Alle Charaktere beginnen mit Level 1 und können im Laufe des Spiels bis Level 5 aufsteigen. Soll es also eher ein Krieger oder ein Zauberer sein? Vielleicht etwas von Beidem? Würde die Entscheidung nur von der Anzahl der Lebens- und Energiepunkte bestimmt, wäre diese Phase des Spiel schnell vorüber. Aber jeder Charakter hat noch 24 Klassenkarten, die sich in 12 Kraftkarten und 12 Talentkarten teilen. Alle 24 Karten sind nach Leveln unterteilt, man kann also nur die verwenden, die dem aktuellen Level entsprechen. Die 12 Kraftkarten unterscheiden sich wieder in spontane und aktive Kräfte. Für aktive Kräfte muss ich einmalig Energie ausgeben und verfüge dann über die Kraft. Spontane Kräfte kosten mich jedesmal Energie, wenn ich sie verwenden will. Die Talentkarten kommen immer erst bei einem Levelanstieg ins Spiel: Ich kann mir dann eine passend zu meiner aktuellen Stufe aussuchen. Aufbau und Kampf Wer World of Warcraft – Das Brettspiel spielen möchte, braucht einen sehr großen Tisch. Nachdem nun die Charakterfrage geklärt ist, wenden wir uns dem Aufbau des Spieles zu. Der Spielplan nimmt schon einmal den meisten Platz ein. Dazu kommen noch die wichtigen Questkarten. Jede Fraktion hat zu Beginn fünf offene Questkarten vor sich liegen. Die verdeckten Nachziehquests sind nach Schwierigkeit getrennt: grün für leicht, gelb für mittel und rot für schwer. Zu Beginn werden vier graue, Anfangsquests, und eine grüne Questkarte aufgedeckt. Die Karten geben an wo Monster hingestellt werden müssen und welche Monster man besiegen muss, um den Quest zu bestehen. Blaue Plastikmonster sind unabhängige Kreaturen, für den Sieg gegen diese gibt es keine Belohnungen. Sie versperren aber gerne den Weg zu den Questen. Die grünen und roten Kreaturen sind Questkreaturen. Werden sie besiegt, gilt ein Quest als erfolgreich und die Spieler bekommen eine Belohnung, die aus Erfahrungspunkten und Gegenständen sowie Gold besteht. Neben den Questkartenstapeln kommen noch die vier Stapel für die Gegenstände, der Stapel für die Ereigniskarten, die Übersicht über den Overlord, die Haufen für Gold, Lebens- und Energiepunkte und die Plastikfiguren auf den Tisch. Zu den beiden Kampfzonen auf dem Spielfeld legen Sie die Treffer- und Rüstungsmarker sowie die Betäubungs- und Fluchmarker. Außerdem sollten Sie noch Platz für eine Übersichtskarte der Kreaturen lassen sowie neben jedem Charakterblatt Platz für einen Rucksack, ein Zauberbuch und für die sieben Charaktermarker, von dem einer auf die Erfahrungsleiste kommt. Noch etwas vergessen? Ja, die Spieler bekommen noch 2 Aktionsmarker und die Kriegsmarker und Marker für besondere Orte sollten auch noch einen Platz finden. Dann haben Sie es aber endlich geschafft und es kann losgehen! Die erste Runde Im Gegensatz zu anderen Spielen spielen die einzelnen Spieler nicht nacheinander, sondern teilen sich ihre Aktionen wie sie es wünschen auf. Jeder Teamspieler hat zwei Aktionen; gibt es drei Hordenspieler und sie sind an der Reihe, können die Aktionen beliebig genommen werden. Zum Beispiel A1, B1, C1, C2, A2, B2. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine zwei Aktionen zu verwenden: befindet man sich in einer Stadt, kann man die Stadtaktion wählen, das bedeutet rasten und Lebens- und Energiepunkte zurückbekommen, zum Händler gehen und

Rating: 4  Brettspiel (out of 15 reviews)

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Heidelberger Spieleverlag HEI0WC03 – World of Warcraft Brettspiel Reviews

Review by Frank Hagemann: 5  Brettspiel

51R6FSY6WPL. SL75   BrettspielIch habe das Spiel vor einigen Wochen hier gekauft. Als das Paket kam wurden meine Erwartungen an die Paketgröße und den Umfang der Spielmaterialien erst einmal total übertroffen. Absolut beeindruckend!

Ich habe den Karton dann erst einmal wieder schnell zugemacht und einen Termin mit Freunden zur Einarbeitung in das Spiel festgelegt. Gestern war es dann soweit. Wir haben voller Spaß Stück für Stück die Anleitung durchgekaut, das Spielfeld aufgebaut und dann ein paar Runden Probegespielt. Das ganze Sppiel ist wirklich ziemlich komplex, wenn auch im Detail nicht kompliziert.Die wirklich gut gemachte Anleitung lässt keine Fragen offen. Die Mischung erscheint mir für ein Brettspiel ideal, ein großes Lob an die Macher!

Die ganze Aktion hat ca 5 Stunden gedauert, darin enthalten ca 2 Stunden Aufbau der Spielumgebung (Alles sortieren, positionieren, Charakterwahl, durcharbeiten des Handbuchs) und 3 Stunden Probespielzeit, in der wir dann 6 Runden gespielt haben. Während der Spielzeit haben wir das Kampfsystem ausprobiert, den Handel, Ausstatten der Charaktere und insbesondere das Vorgehen bei Levelaufstieg (Erwerben von neuen Fähigkeiten, wie erhöhen sich welche Werte, welche Gegenstände kann ich mit der neuen Stufe nutzen usw.).

Nachdem wir uns dann von dem Spiel losgerissen hatten, waren wir alle restlos begeistert von dem Spiel. Alle von uns sind auch in der Onlinewelt von WOW unterwegs und waren der Überzeugung, daß die Umsetzung auf ein Brettspiel ganz toll gelungen ist! Aber Achtung!!!! Auch der Suchtfaktor ist der gleiche, wie im Onlinespiel! Noch eine Quest lösen, noch einmal in die Stand beim Händler wühlen, noch einmal kämpfen….mein Gott, ich könnte das Spielfeld jetzt sofort wieder aufbauen :-) Wir haben sofort einen Samstagstermin gemacht für eine komplette Spielrunde ( oder zwei, oder drei??? ) und freuen und nun riesig darauf.

Kaufempfehlung:

Wenn sie Rollenspiele mögen und nicht von ein wenig Komplexität erschreckt werden: kaufen, kaufen kaufen!!!!!

Wenn sie kurzweilige, einfach strukturierte Spiele mögen: lassen sie es lieber

Zusammenfassung:

Spaßfaktor: uneingeschränkte 5 Sterne

pädagogisch wertvoll: absolut 5 Sterne, ein tolles Spiel, was Teamplay fördert und auch erfordert, nichts für Einzelgänger und Querulanten! Es macht einfach richtig Spaß, mit Freunden zusammen was tolles zu unternehmen, und das bietet dieses Spiel! Ich liebe Online-Games, aber mit einer Tasse Kaffee und Keksen an einem Tisch zusammen mit Freunden zu sitzen, Spaß und Spannung zu haben, was gibt es Schöneres und Besseres????

Haltbarkeit: 4 Sterne, eigentlich alles gute, solide Zubehörteile, allerdings fürchte ich um die kleinen Bestandteile wie Marker usw..diese laufen m.E. Gefahr, verloren zu gehen.

Insgesammt: 5 Sterne, da fällt das eine fehlende Sternchen bei der Haltbarkeit überhautpt nicht ins Gewicht!!!

Review by Gonoki: 5  Brettspiel

51R6FSY6WPL. SL75   BrettspielLiebe Warcraft-Fans und Brettspiel-Fans,

also ich habe mir das Spiel zusammen mit meinen Freunden zusammen geholt, da der Preis doch recht hoch für ein Brettspiel ist.

Anfang dieser Woche erhielten wir das Spiel.

Da auf der Verpackung eine Spieldauer von ca. 2-4 Stunden Angegeben ist, verschoben wir das erste gemeinsame Spielchen auf Freitag.

Am Freitag starten wir mit dem öffnen der wirklich großen Verpackung.

Wir Stellten alle Teile, das Spielbrett, die Figuren und Karten auf den Vorbereiteten Tisch (TIP: man Brauch einen GROßEN Tisch, min. 1m x 2m).

Das erste Studieren der Spielanleitung und das Richtige Aufstellen zog sich mangels des nichtauskennens ganz schön in die Länge.

Als der erste Spieler loslegte waren schon knapp 1 1/2 Stunden vorbei.

Nun folgten wir den Anweisungen im Spielheft Blätterten vor und wieder zurück bis man sich Stück für Stück hineingefuchst hatte.

Die Umsetzung vom Onlinespiel zum Brettspiel ist sehr gut gelungen.

Wie im Onlinespiel, gilt auch hier allein ist man machtlos, aber in der Gruppe unschlagbar. Wir kämpften, Rüsteten uns aus ,erledigten Missionen.

Zum ende hin kämpften wir gegen den Endgegner. Welcher nachmehreren versuchen dann auch zu schlagen war.

Im ersten Spielversuch benötigten wir mit:

Aufbau, studieren der Anleitung und dem Spielen, sowie dem zusammenpacken ungefair 8 bis 9 Stunden (2 Stunden gingen locker für das studieren des Regelwerkes drauf und 1 1/2 Stunden für das diskutieren mit dem Mitspieler was wohl die Beste Strategie sei)

Für die weiteren Spiele nächste Woche erwarte ich eine weitausgeringere Spielzeit.

Im großen und ganzen kann ich jetzt schon sagen:” Wow…wahrlich Episch….nochmal”

Für wie beschrieben ab 12 Jahre würde ich es nicht empfehlen da es doch sehr Komplex ist …so ab 15 Jahren müsste es machbar sein.

Für guten Spielfluss sollten es gleichmäßig viele Spieler sein (2,4,6).

Ich empfehle hiermit jedem das Spiel wer schon Freude am Onlinespiel hat und denjenigen die gern einen ganzen Abend mit Freunden am Tische verbringen möchten.

Mfg Gonoki

PS: Für mich ist dieses Spiel das mit Abstand beste Brettspiel was mir zwischen die Finger geraten ist. Es ist jeden Euro wert. Vergesst Monopoly, Siedler von Catan usw. hier ist der neue König.

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Kosmos 6903590 – Keltis, Spiel des Jahres 2008

61cnZ7eQ FL. SL160   BrettspielDie Regeln sind so einfach, dass Sie sofort losspielen können. Dabei bleibt das Spiel spannend bis zum Schluss. Verlag: KOSMOS, Autor: Reiner Knizia, Spieldauer: ca. 30 Min.. Inhalt: Spielplan, 20 Spielfiguren, 110 Spielkarten, 20 Spielfiguren, 4 Wertungssteine, 25 Wegekärtchen, 4 Kleeblätter in Spielerfarben, Spielregel.
Für die Pfade des Lebens gilt die alte keltische Weisheit: Jeder Mensch beginnt im Negativen, aber mit jedem Schritt voran gelangt er ins Positive.
Mit passenden Karten schicken Sie Ihre Spielfiguren auf die verschiedenen Steinpfade. Je weiter Ihre Figuren kommen, desto mehr Punkte bringen sie am Ende ein. Jedes Mal müssen Sie entscheiden, eine Kartenreihe fortzuführen, eine neue zu beginnen oder einfach eine Karte abzuwerfen. Doch Karten, die Sie abwerfen, können Ihren Mitspielern nutzen. Und sobald fünf Figuren im Ziel sind, endet das Spiel. Daher müssen Sie stets abwägen, ob Sie noch eine neue Figur auf den Weg bringen. Denn, wenn Sie nicht weit genug kommen, kassieren Sie Minuspunkte.

  • 303mm x 75mm x 298mm

Rating: 4  Brettspiel (out of 131 reviews)

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Kosmos 6903590 – Keltis, Spiel des Jahres 2008 Reviews

Review by Martin Spieler: 4  Brettspiel

61cnZ7eQ FL. SL75   BrettspielNach Lektüre der Regeln und den ersten Spielzügen machte es “Klick… – da war doch was?” Tatsächlich handelt es sich bei Keltis um eine 2-4-Personen-Variante des 2-Personen-Spiels “Lost Cities” vom gleichen Autor, erstmals 1999 erschienen. Dieses schöne und kurzweilige Spiel ist bei uns besonders deshalb beliebt, weil es auch noch zu später Stunde ohne viele Gehirnverrenkungen gespielt werden kann.

Die Spielidee in Kürze: Durch Auslegen aufeinanderfolgender Zahlenkarten in verschiedenen Farben werden Wertungsteine auf 5 verschiedenen Punktleisten vorgerückt. Jedes Kartenausspiel – es wird pro Zug exakt eine Karte ausgespielt – berechtigt zum Vorrücken eines Steines um ein Feld auf einer farblich passenden Leiste. Die Karten einer Farbe dürfen entweder nur absteigend- (z.B. 9-7-6-2…) oder nur aufsteigend (3-4-5-8…)abgelegt werden.

Nach dem neutralen Startfeld folgen zunächst Felder im Minus-Bereich, mit jedem Zug verbessert sich der Punktestand. Bonusplättchen geben nicht nur Extra-Punkte – und Züge, sondern sorgen durch die immer neue Verteilung für einen variablen Spielfeldaufbau.

Das taktische Element liegt im geschickten Ausspielen bzw. Sammeln der richtigen Karten. Wer zu lange “Karten sparen” möchte, muss zwangsläufig Karten abwerfen (es besteht Zugzwang) – möglicherweise in den dankbaren Rachen der MitspielerInnen, die diese abgeworfenen Karten alternativ zum blinden Ziehen vom Kartenstapel aufnehmen können.

Das Spiel endet, wenn entweder der Kartenstoß aufgebraucht ist oder 5 Spielsteine den “Zielbereich” erreicht haben – mit letzterer Methode können also Spieldauer und Spielende taktisch beeinflusst werden.

Was unterscheidet nun “Keltis von “Lost Cities”?

- Jeder Zahlenwert ist doppelt vorhanden und kann auch doppelt in die Zahlenreihe abgelegt werden (z.B. 3-4-4-6-7-7-9).

- Zahlenreihen können auf- UND absteigend gebildet werden, wobei man sich erst mit ausspielen der 2. oder 3. Karte festlegt.

- Es gibt keine Wettkarten, stattdessen gibt es Bonuspunkte durch verschiedne Wegeplättchen, außerdem werden die Felder mit zunehmender Zugweite wertvoller.

- Einer der fünf eigenen Spielsteine ist ein “Doppler”, d.h. er verdoppelt den Punktwert des erreichten Feldes (möglicherweise auch negative…).

- Der Glücksfaktor ist weiterhin beträchtlich, da insbesondere bei drei Gegenspielern nicht mehr so gut kalkuliert und reagiert werden kann.

- Die größte Stärke gegenüber “Lost Cities” ist mit Sicherheit das variable Spielfeld in Form der Wegeplättchen. Dadurch können manche Wege/Reihen sehr begehrt werden, was einen dazu verleitet auch Wege zu beschreiten, von denen man wenige Karten besitzt. Umgekehrt macht es natürlich gerade denjenigen zum Glückspilz, der zufällig von dieser Farbe viele gezogen hat.

- Durch die Wegeplättchen gibt es unterschiedliche Siegstrategien, z.B. viele Bonussteine für die Schlusswertung sammeln oder durch Extrazüge das Spiel überraschend schnell beenden, während ein Mitspieler noch damit kalkuliert, seine gigantische, mühsam zusammengesammelte 10-Karten-Reihe auszuspielen.

Fazit: Ein schönes, kurzweiliges Spiel, ein “echter Knizia”, da es mit wenigen und leichten Regeln eine beachtliche Komplexität erreicht, ohne den Otto-Normalspieler zu überfordern. Kurios finde ich, dass der Autor zahlreicher erstklassiger und bahnbrechender 5-Sterne-Spiele ausgerechnet mit “Keltis” den Titel “Spiel des Jahres” gewinnt. Sicher auch eine Auszeichnung für die Art von Spielen, die sowohl für Gegelegenheits- als auch für Viel-Spieler geeignet sind.

Review by barbara: 4  Brettspiel

61cnZ7eQ FL. SL75   BrettspielDie Meinungen zu Keltis gehen offensichtlich ziemlich auseinander. Das hängt sicherlich mit unterschiedlichen Erwartenshaltungen zusammen.

Ein abendfüllendes Spiel ist es sicherlich nicht, aber für eine kurze Spiel-Session oder auch als Pausenfüller halte ich es für ideal. Die Regeln sind schnell erklärt und die Runden dauern nicht zu lange.

Viele bemängeln, dass Keltis kein Strategie- sondern ein reines Glücksspiel sei. Das kann ich so nicht bestätigen. Klar hängt vieles vom Kartenglück ab und auch ich habe mich da schon das eine oder andere Mal über mein Pech ärgern müssen. Aber mit ein bißchen taktischen Überlegungen kann man da doch einigen Einfluss auf den Spielverlauf nehmen.

Im Großen und Ganzen kann ich Keltis deshalb absolut empfehlen, außer natürlich für Leute die sich am liebsten einen ganzen Abend lang den Kopf mit Strategieüberlegungen zerbrechen wollen.

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Kosmos 6961840 – Ubongo

61R%2BBbqqZBL. SL160   Brettspiel Verrückt und zugelegt! Was genau bedeutet eigentlich “Ubongo”? So richtig deutlich wurde es nicht, aber es könnte durchaus “Geschafft!” oder “Spiel, das man immer wieder gerne spielt!” bedeuten. Denn zum einen muss man “Ubongo!” rufen, wenn man mit der gestellten Aufgabe fertig ist, und zum anderen ist es ein Spiel, das Sie gar nicht mehr vom Tisch herunter bekommen. Ubongo gliedert sich in drei Phasen. Die ersten zwei Phasen werden in jeder der 9 Runden durchgeführt, die dritte erst am Ende des Spiels. Kennen Sie Tetris? Das Computerspiel, bei dem verschiedene Bausteine ständig vom Himmel fallen? So ähnlich geht es auch bei Ubongo zu. Es gibt 36 Legetafeln, die beidseitig bedruckt sind. Auf der einen Seite finden Sie die etwas leichteren Aufgaben, auf der anderen die schwierigeren. Es wird immer mit so vielen Tafeln gespielt, dass man 9 Runden spielen kann. Auf den Tafeln finden sich Flächen, die in Quadrate eingeteilt sind. Je nach Schwierigkeit sind diese Flächen größer oder kleiner. Die 12 Legeplättchen, die die Spieler bekommen, unterschieden sich in ihrer Größe und Farbe. Einige belegen nur 2 Quadrate, andere 5. Neben der zu bedeckenden Fläche befinden sich sechs verschiedene Symbole und daneben je eine andere Zusammensetzung aus den 12 Plättchen. Am Anfang der Runde wird der Symbolwürfel geworfen. Er gibt an, welche Plättchen die Spieler verwenden sollen, um die Fläche aus Quadraten zu bedecken. Wem es als Ersten gelingt das Abdeckpuzzle zu lösen, ruft “Ubongo!” und läutet damit, zumindest für ihn, die zweite Phase des Spiels ein. Nun kommen wir nämlich zum Spielplan, der in sechs Bahnen unterteilt ist. Diese Bahnen beginnen mit einem Feld für die Figuren der Spieler. Zu Anfang stellt jeder Spieler seine Figur auf eine der Bahnen. An die Figurenfelder schließen sich je Bahn 12 Mulden für Edelsteine an. Von den Edelsteinen gibt es demzufolge 72 in sechs Farben zu je 12. Diese werden zu Anfang auf die Mulden wahllos verteilt. Ubongo! Habe ich also als Erster “Ubongo!” gerufen, darf ich meine Figur noch bis zu drei Felder seitwärts bewegen. Dann nehme ich die ersten beiden Edelsteine, die in dieser Bahn liegen. Der Zweite, der seine Legeplättchen korrekt auf die Fläche gelegt hat, darf seine Figur noch zwei Felder bewegen und nimmt sich dann die zwei Edelsteine seiner Bahn. Der Dritte darf noch ein Feld und der Vierte muss die Edelsteine nehmen, die in seiner Reihe liegen. Der Clou bei der Sache: Sobald alle Spieler je eine Legetafel haben, wird gewürfelt. Und gleichzeitig wird die Sanduhr umgedreht. Nun muss man die richtigen Plättchen aus dem Vorrat suchen, diese richtig anordnen, “Ubongo!” rufen, seine Figur bewegen und die Edelsteine nehmen, bevor das letzte Sandkorn im unteren Bereich der Sanduhr angekommen ist. Schafft man es nicht mehr die Edelsteine zu nehmen, hat man ganz klar Pech gehabt. Mehr ist nicht immer auch mehr Sind alle 9 Runden gespielt worden, entscheidet sich nun, wer das Spiel gewonnen hat. Zu sagen, es sei der Spieler mit den meisten Edelsteinen, ist zu einfach. Deshalb gibt es einen anderen Mechanismus. Der oder die Spieler, die die meisten Edelsteine einer Farbe haben, sind schon einmal eine Runde weiter. Nun wird verglichen, wie viele Steine sie als zweit meiste gesammelt haben. Gibt es erneut ein Unentschieden, werden alle Farben nacheinander verglichen, bis ein Spieler mehr als der oder die anderen hat. Er hat verdient gewonnen. Ubongo ist ein Spiel, bei dem die Spieler ständig unter Zeitdruck stehen. Das Adrenalin fließt beständig, die grauen Zellen laufen auf Hochtouren. In den einfachen Puzzles muss man nur drei, in den schwierigen vier Plättchen richtig anordnen. Bei manchen der Aufgaben ist ein Lösung schnell gefunden, andere bringen mich an den Rand der Verzweiflung. Wenn ich aber kurz aufblicke und die Gesichter meiner Mitspieler sehe, fühle ich mich ein wenig beruhigt: Ihnen geht es nicht besser. Ein weiterer Aspekt, der das Spiel so spielenswert macht, ist die Tatsache, dass alle Legetafeln unterschiedlich sind. So haben alle Spieler in jeder Runde unterschiedliche Aufgaben, abgucken ausgeschlossen. So viel Abwechlung und Vielfalt finden sich selten bei einem Spiel! Zubehör und Ausstattung Wenn man die Schachtel in den Händen hält, fühlt man sich gleich in eine andere Welt versetzt. Die angenehme Farbgebung und die afrikanisch anmutenden Zeichnungen lassen gleich Atmosphäre aufkommen. Auch wenn die Farbgebung der vier Figuren ungewohnt ist, kein Rot, Blau, Grün und Gelb, sondern Silber, Bronze, Gold und Schwarz, ist die gestalterische Arbeit sehr gut gelungen. Neben dem zusammensetzbaren Spielplan mit seinen 72 Mulden liegen dem Spiel noch die passenden 72 Edelsteine und 36 doppelseitig bedruckte Legetafeln bei. Für jeden der 2 bis 4 Spieler gibt es einen Satz mit 12 unterschiedlichen Plättchen und, damit der Druck auch stimmt, liegt dem Spiel eine unnachgiebige Sanduhr bei. Die Spielregel ist kurz und knapp, dafür aber nicht weniger ausführlich. Schon nach kurzer Zeit können die Spieler beginnen und auch Kinder ab 8 Jahren werden kaum länger benötigen. Nach 20 bis 30 Minuten ist das Spiel beendet und es würde mich wundern, wenn dann nicht Rufe nach mehr zu vernehmen wären!

  • Für 2 bis 4 Spieler
  • ab 10 Jahren.
  • KOSMOS

Rating: 4 5  Brettspiel (out of 116 reviews)

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Kosmos 6961840 – Ubongo Reviews

Review by martin79: 5  Brettspiel

61R%2BBbqqZBL. SL75   BrettspielBei Ubongo muss jeder der 2-4 Spieler auf einer Legetafel drei (oder bei höherem Schwierigkeitsgrad vier) von 12 verschiedenen Legeteilchen, die an Tetrissteine erinnern, in einer ganz bestimmten Weise anordnen, dass sie in das vorgezeichnete Feld passen. Dabei sitzt einem allerdings die Zeit im Nacken, da eine Sanduhr gnadenlos die Zeit anzeigt, und nach etwa 50 Sekunden ist Schluss. Wer dann noch nicht fertig ist, geht leer aus. Wer es allerdings schafft, seine Teile in der geforderten Form zusammenzulegen, der kann sich zwei Edelsteine nehmen.
Dabei gilt es geschickt vorzugehen, da am Schluss derjenige gewinnt, der am meisten Edelsteine in einer Farbe hat, und nicht derjenige mit den meisten insgesamt. Und wer zu langsam ist, dem kann auch ein anderer Spieler noch Edelsteine wegnehmen, auch wenn er erst nach einem fertig ist. Denn dabei gibt es keine Reihenfolge, man darf also nicht zu lange überlegen, was man nimmt. Und wann man zwar eine Lösung gefunden hat, aber nicht bis zum Ablauf der Zeit Steine genommen hat, hat man richtig Pech gehabt: Dann geht man nämlich völlig leer aus!Ubongo macht richtig viel Spaß, durch das Zusammensetzen der Figuren hilft man seinem räumlichen Vorstellungsvermögen auf die Sprünge, und durch den Zeitdruck lernt man auch mit Stress umzugehen. Ubongo ist fast unverschämt schnell erklärt, und auch die Spiele selbst dauern auch selten über 30 Minuten. Dabei macht es so viel Spaß, dass es oft nicht bei einer Partie bleibt, sondern der ersten gleich noch eine zweite folgen muss.Wer ein ruhiges Spiel sucht, sollte es auf Grund der hohen Geschwindigkeit, dem Konkurrenz- und Zeitdruck lieber nicht kaufen, für alle anderen ist Ubongo ein Pflichtkauf! Wer sich bisher nicht für Gesellschaftsspiele begeistern ließ: Mit diesem Spiel könnte es gelingen!

Review by Surfmaus: 4  Brettspiel

61R%2BBbqqZBL. SL75   BrettspielDas ist Stress pur – aber positiver Stress! Jeder bekommt einen unterschiedlichen Lageplan, dann wird erwürfelt, welche Tetris-ähnlichen Plättchen man zum Füllen des Lageplans nehmen darf. Und dann läuft die Sanduhr – gnadenlos. Manchmal ist es einfach Glück, daß man die Lösung schnell genug findet. Man muß schnell kombinieren und genauso schnell einen falschen Ansatz wieder verwerfen. Belohnt wird jeder, der vor Ablauf der Sanduhr fertig ist, mit bunten “Edelsteinen”. Wer als erstes fertig ist hat allerdings die größeren Möglichkeiten sich die Farben der Steine auszusuchen. Sieger ist derjenige, der die meisten Steine einer Farbe sammeln konnte. Das ist nicht unbedingt der schnellste beim Puzzeln…

Die Lagepläne halten auf der einen Seite 3-Plättchen Puzzle, auf der anderen Seite 4-Plättchen Puzzle, dadurch kann man die Schwierigkeit leicht an unterschiedliche Altergruppen anpassen.

FAZIT: Wir waren von der ersten Runde begeistert von dem Spiel. Es enthält Logik, Strategie, Spannung, Action und Glück. Bislang haben wir das Spiel zu zweit und zu viert gespielt, in beiden Bestzungen klappt es hervorragend. Ich kann ich eine fast unbedingte Kaufempfehlung weitergeben: lediglich wenn man sein Adrenalin nicht in die Höhe treiben will, sollte man die Finger davon lassen! :-)

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KOSMOS 6933290 – Anno 1701, Das Brettspiel

51eRB7RjN2L. SL160   BrettspielDas erfolgreichste PC-Game aus dem deutschsprachigen Raum, mit mehr als 20 Awards und Auszeichnungen, jetzt als faszinierendes Brettspiel von Klaus Teuber (“Die Siedler von Catan”). Klaus Teubers “Anno 1701″ ist ein Spiel für Strategen, die Freude daran haben, nach und nach Entwicklungen und Pläne reifen zu lassen, gleichsam das (Spiel-) Feld zu bestellen für die große Ernte in der letzten Phase der Partie. Wer gewohnt ist, für seine Spielkunst mit einem munter und stetig vor sich hin plätschernden warmen Siegpunkte-Regen belohnt zu werden, der muss bei “Anno 1701″ etwas umdenken. Zwar können sich die Spieler auch hier über den einen oder anderen früh errungenen Gunst- bzw. Siegpunkt freuen, aber viele der nötigen kleinen Erfolgserlebnisse während des Spiels entstehen vor allem im Kopf des Spielers. Dann nämlich, wenn er bemerkt, dass er in zunehmendem Maße die einzelnen Schritte seiner langfristigen Strategie umsetzen kann und die Voraussetzungen für den letztendlichen Sieg im Rennen um die Gunst der Königin immer besser werden. Ziel eines jeden Spielers ist es, königlich Gunstpunkte – d.h. Siegpunkte – zu erringen, indem man in seinem eigenen kleinen Reich reiche Kaufleute und Aristokraten ansiedelt, besonders attraktive Gebäude errichtet, die Königin reich beschenkt, viele Kolonien gründet, die gewaltigste Seemacht aufstellt, das größte Handelsimperium errichtet oder die meisten zufriedenen Einwohner aufweisen kann.

  • 3 – 4 Spieler
  • ab 10 Jahre

Rating: 5  Brettspiel (out of 13 reviews)

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KOSMOS 6933290 – Anno 1701, Das Brettspiel Reviews

Review by Johnny Zogga: 4  Brettspiel

51eRB7RjN2L. SL75   BrettspielVorneweg sei gesagt, dass dieses Brettspiel nur entfernt etwas mit dem gleichnamigen Computerspiel zu tun hat.

In der Mitte befindet sich die neu zu entdeckende Welt anhand eines größeren Spielplanes, welcher das Meer darstellt. In diesem Meer befinden sich die Inseln. Jede Insel besteht (aus zu zuvor verdeckt gemischten) aus mehreren Inselplättchen. Zwischen 2 Inselplättchen befindet sich jeweils ein Ankerpunkt worauf man Siedlungen bauen kann (natürlich nur auf jedem Ankerpunkt eine Siedlung).

Jeder Spieler zieht zu Beginn verdeckt aus 4 kleineren Spielbrettern. Diese unterscheiden sich hinsichtlich der Zahlen für die Rohstoffe (so erhält ein Spieler bei einer 8 Wolle, der andere Werkzeug, usw.). Auf diesen Spielbrettern baut der Spieler (neben 4 bereits vom Start weg vorhandenen Plättchen) seine Gebäude.

Jeder Spieler erhält zum Start ebenfalls ein Schiff, mit welchem auf er auf dem großen Spielplan auf Entdeckungsreise geht. Man fährt zu einem Ankerpunkt, schaut sich (falls noch genügend Bewegungspunkte übrig sind) verdeckt die Inselplättchen an und kann dann dort eine Siedlung errichten.

Auf den Inselplättchen befinden sich dann entweder neue Felder mit Zahlen, bei deren Wurf man etwas erhält oder eine der drei siegpunkt-einbringenden Felder. Wer die meisten dieser siegpunkt-einbringenden Felder besetzt hat, kann einen der 5 Siegpunktsteine platzieren (hat ein Spieler als erstes 10 dieser Felder besetzt, kann ihm dieser Siegpunkt nicht mehr streitig gemacht werden).

Wer als erstes seine 5 Siegpunktsteine gesetzt hat, gewinnt das Spiel.

Weiterhin bietet das Spiel noch Ereigniskarten, welche bei einer 2, 7 und 12 gezogen werden sowie Ereigniskarten, welche beim Entdecken (der Schiffahrt) gezogen werden. Ausserdem kann man Gebäude der Stufe I und II (II erst nachdem man seinen Bürger gebaut hat) kaufen.

Pro:

+ Einfach zu erlernen

+ Gute Illustration

+ Gute Qualität des Spielmaterials

Kontra:

- fehlende Komplexität verringert den Wiederspielwert

- teilweise hoher Glücksfaktor

Review by I. A. Lercher: 4  Brettspiel

51eRB7RjN2L. SL75   BrettspielNachdem Kartenspiel “Anno 1701″ hat Klaus Teuber auch ein richtiges Brettspiel zu dieser Serie entwickelt. Wie üblich bei diesen Auftragsarbeiten sind viele bekannte Spielelemente verwendet worden. Herr Teuber hat seine Sache ganz gut gemacht. Uns hat das erste Probespiel viel Spaß gemacht.

Gewonnen hat wer als Erstes seine 5 Gunstpunkte (endlich mal ein neuer Name) gesetzt hat. Das spannende dabei, es gibt mehrere Möglichkeiten wie man zu Gunstpunkten kommt. Das macht das Spiel sehr abwechslungsreich und bis zum Schluss spannend. Jeder hat eine eigene Insel die er beliebig ausbauen kann und natürlich gibt es das Meer mit 8 unentdeckten Inseln auf denen die wichtigen Rohstoffe Rum und Tabak vorkommen. Nur damit ist ein weiterer Ausbau der Heimatinsel möglich. Also ist es klar, jeder muss sein Schiff zu den Inseln lenken und Kolonien gründen. Dabei begegnen einem auch Piraten, Unwetter und Händler. Das kann gut oder schlecht ausgehen. Wenn eine Kolonie gegründet wurde, geht dafür das Schiff vom Spielfeld. Für die nächste Reise muss erst wieder ein neues Schiff gebaut werden und das kostet Rohstoffe. Das neue Schiff beginnt immer am Meeresstartfeld.

Auf der Heimatinsel können verschiedene Gebäude mit unterschiedlichen Fähigkeiten gebaut werden. Allerdings gibt’s nur eine begrenzte Anzahl an Bauplätzen. Wer mehr bauen will muss über seine Ertragsfelder bauen.

Zusammengefasst: Anno 1701 – das Brettspiel bietet eine ganz Reihe von strategischen Möglichkeiten und kombiniert das Ganze mit kommunikativen Handel zwischen den Spielern und einer Portion Würfel- und Kartenglück.

Meine Sterne:

Dennoch durchwegs 4*, weil es zwar ein optisch schönes und gut gemachtes Spiel ist, aber nichts wirklich Neues darin vorkommt. Gute, bekannte Klaus Teuber Handarbeit eben. Positiv hervorheben möchte ich, dass die Karten wieder stabiler wurden. Danke an den Verlag.

Für alle Catan Fans eine tolle Ergänzung in ihrer Siedlerwelt, aber auch sehr gut für Einsteiger geeignet.

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Heidelberger Spieleverlag HEI00135 – Starcraft Brettspiel

517sz0rl 5L. SL160   BrettspielWeit von ihrer Heimatwelt entfernt, im tiefsten Weltraum, kämpft die Zivilisation der Terraner verzweifelt um ihr Überleben. Die mysteriösen Protoss, eine alte, hochentwickelte Rasse beobachtet die terranischen Neuankömmlinge schon seit langem.Doch neben den Menschen ist eine weitere neue Spezies in den Raum eingedrungen – Die Zerg. Diese tödliche und äußerst anpassungsfähige Spezies mit ihrem unstillbaren Hunger nach Raum, verbreitet sich nahezu unaufhaltsam von Welt zu Welt. In unsicheren Zeiten wie diesen, scheint eins gewiss zu sein: Krieg wird kommen!Im StarCraft-Universum treffen die einfallsreichen Terraner, die mysteriösen Protoss und die unersättlichen Zerg in einem Konflikt galaktischen Ausmaßes aufeinander. Die Spieler übernehmen die Kontrolle über je eine der Spezies und kämpfen auf verschiedenen Welten um die Kontrolle von Ressourcen. Um die herrschaft über die Galaxie zu erlangen bilden die Spieler Allianzen, brechen diese wieder, beuten Rohstoffe aus, bauen ihr Militär aus und entwickeln neue Technologien.Ein modularer Spielplan garantiert Abwechslung in jeder Partie. Das spannende kartengesteuerte Kampfsystem erlaubt den Spielern die Waffen und Einheiten ihrer Spezies mit mächtigen Technologien zu verbessern. Drei unterschiedliche Spezies mit einzigartigen und unverwechselbaren Einheiten, Fähigkeiten und Spieltaktiken. Die Spieler können ihre Gegner mit einem Zergling-Rush überrennen, sich hinter ihren Protoss-Schilden verschanzen oder einen Nuklearschalg mit einem getarnten terranischen Geist einleiten.Bereitet euch auf ein Spiel galaktischer Strategien und rasanter Kämpfe in der vom Krieg erschütterten Welt von StarCraft vor.

Rating: 4 5  Brettspiel (out of 11 reviews)

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List Price: EUR 64,98
Price: EUR 42,99

Heidelberger Spieleverlag HEI00135 – Starcraft Brettspiel Reviews

Review by Media-Mania.de: 5  Brettspiel

517sz0rl 5L. SL75   BrettspielIn “StarCraft – Das Brettspiel” haben Fans viele Hoffnungen gesetzt und nach genauer Prüfung kann man sagen, dass sich diese vollkommen erfüllt haben. Es ist kaum zu glauben, aber es ist tatsächlich gelungen, das Spielprinzip vom PC auf ein Brettspiel zu transportieren, das dennoch den gewohnten, alten Charme versprüht. Damit es nicht langweilig wird, ist das Spiel allerdings etwas aggressiver geraten und nichts für diejenigen, die erst einmal in Ruhe vor sich hinbauen möchten. Denn die einzelnen Planeten, die errungen werden müssen, liegen dicht beieinander, sodass man stets in der Gefahr schwebt, einen Kampf austragen zu müssen. Und das Kampfsystem ist für ein Strategiespiel ziemlich untypisch. Denn wo anderorts mit Würfeln Kämpfe ausgetragen werden, werden hier Gefechte durch die eingesetzten Truppen und die passend verwendeten Kampfkarten entschieden. Natürlich kann man im Kampf jede beliebige Karte einsetzen, allerdings erlangt man nur die größtmögliche Schlagkraft, wenn eingesetzte Kampftruppen und Kampfkarten zueinander passen. Dies setzt ein wenig Planungsgeschick voraus, vermeidet allerdings das unbeliebte Glücksmoment, der ins Spiel käme, würde man Würfel verwenden.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat man das Spielprinzip schnell begriffen und benötigt die Anleitung kaum mehr. Von den Spielern selbst ist ein hohes Maß an Taktik, Voraussicht und ein wenig Menschenkenntnis gefordert, wenn sie hier triumphieren wollen. Besonders schön sind die Unterschiede zwischen den Rassen, die sich auch im Spiel selbst bemerkbar machen. Und da eigentlich ständig etwas passiert, wird das Spielen nie langweilig, auch wenn sich die Spielrunden über mehrere Stunden hinziehen können. Überflüssig zu sagen, dass es erst mit voller Spielerzahl richtig Spaß macht, auch wenn es dabei natürlich viel härter ist, den Spiel zu erringen.

Wow, mehr kann man dazu nicht sagen. Eine wunderbare Umsetzung als Brettspiel, fantastisch schönes und stabiles Spielmaterial und zusätzlich noch ein angemessener Preis, was will man mehr? Einfach kaufen!

Review by Z. Markus: 5  Brettspiel

517sz0rl 5L. SL75   BrettspielAls ich das erste mal vom Starcraft Brettspiel hörte, war ich skeptisch, ob da nicht jemand nur auf der neuen Starcraft II Welle mitschwimmen will. Aber dank guter Resonanz, habe ich es mir doch gekauft und kann sagen: Es ist definitiv nicht so!

Die Macher haben versucht die Aspekte von Starcraft aufs Brett zu bekommen, und haben es auch toll geschafft. Sie kämpfen, bauen, expandieren, forschen … An allen Ecken und Enden erkennt man das PC-Spiel. Allein schon die vielen Figuren, die die Einheiten darstellen sind super gemacht.

Das Spiel ist sehr komplex und hat sehr viele Regeln, selbst beim 5. mal spielen ist noch nicht alles 100% klar. Dennoch verleiht diese Komplexität dem Spiel eine tolle strategische Tiefe! Jeder Zug will gut geplant sein. Was macht der Gegner? Wie kann ich ihm am besten begegnen?

Das Spielprinzip verläuft folgendermaßen: In der ersten Phase legt man Befehle (Bauen, Forschen, Bewegen) auf Planeten (immer doppelt so viele Planeten wie Spieler). Dies geschieht reihum und jeder legt 4 Stück, auch übereinander und auf gegnerische. Hier kommt am meisten Planung ins Spiel, denn jeder Befehl ist unheimlich wichtig.

In der 2. Phase werden diese ausgeführt. Seine Basis ausbauen (dies geschieht auf einem Bogen vor einem), Einheiten bauen und auf die Planeten setzen. Forschen und somit bessere Karten für seine Einheiten bekommen. Und die Einheiten bewegen und in den Kampf schicken. Dieser läuft völlig ohne Würfel ab und wird nur mit Kampfkarten gespielt.

In der dritten Phase werden alle Auswirkungen der 2. Phase ermittelt und durchgeführt. (zB Basen vernichten, Rohstofffelder verlieren …)

Wer zuerst 15 Siegpunkte hat (erhält man durch kontrollieren bestimmter Gebiete) oder seine, für jede Fraktion verschiedenen, Siegbedingungen erfüllt hat, gewinnt.

Fazit:

+ Komplex und viel Tiefgang

+ Tolle Umsetzung des PC-Spiels

+ Macht viel Spass und hat Langzeitmotivation

- Etwas Einsteigerunfreundlich

- Lufteinheitenfiguren sind etwas anfällig, lässt sich aber wieder kleben.

Insgesamt aber ein sehr guter Eindruck, deswegen auch 5 Sterne.

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Pegasus Spiele 51950G – Munchkin Quest: Das Brettspiel

61rbbUGMtIL. SL160   BrettspielTöte die Monster, klau den Schatz und fall deinen Kumpeln in den Rücken. Dieses ebenso einfache wie erfolgreiche Konzept wird nun in eine weitere Spieledimension übertragen: In die des Brettspiels! Kooperiere mit der ganzen Gruppe, erlebe Abenteuer mit einem Partner oder kämpfe dich allein durch den Dungeon. Du weißt so lange nicht, was sich hinter einer Tür verbirgt, bis du sie eintrittst dann wird ein neues Raumteil aufgedeckt. Und so entsteht nach und nach der gesamte Dungeon; in jeder Partie also ein anderer. Bekämpfe Monster, um mächtiger zu werden und Schätze zu bekommen. Aber auch, um sie anschließend deinen Mitspielern auf den Hals zu schicken! Erreiche Stufe 10 und besiege das Bossmonster, denn nur dann kannst du lebend aus dem Dungeon entkommen. Da dieses Brettspiel von Steve Jackson entwickelt und von John Kovalic illustriert wurde, nimmt es sich natürlich nicht ernst. Außer, wenn es um die Beute geht denn das nehmen Munchkins IMMER ernst!
für 2-4 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer: 180 Minuten
Inhalt: 24 Raumteile, 200 Spielkarten, 4 Munchkin-Figuren und 12 Standfüße aus Plastik, 27 Lebenspunktmarker, 69 Goldstücke, 12 Fallen gelassene GegenständeMarker, 15 Bewegungsmarker, 12 Suchmarker, 4 Stufenzähler, 73 Verbindungsteile, 38 Monsteraufsteller, 10 Würfel Spieldesign: Steve Jackson; Illustrationen: John Kovalic

Rating: 4 5  Brettspiel (out of 6 reviews)

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List Price: EUR 32,98
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Pegasus Spiele 51950G – Munchkin Quest: Das Brettspiel Reviews

Review by T. K.: 3  Brettspiel

61rbbUGMtIL. SL75   BrettspielSchon länger hatte ich auf die Veröffentlichung des Munchkin-Brettspiels geharrt, und war dann schließlich sehr perplex, dass es auf den Essener Spieletagen einerseits endlich aufgetaucht war, und dann direkt in deutscher Übersetzung.

Nun, wer das Munchkin-Kartenspiel kennt, weiß, worauf er/sie sich hier einlässt – gutes “Hack & Slay” Tischrollenspiel, ab absurdum(?) geführt und mit allen Klischees und aberwitzigen Spezialeffekten angereichert, die man sich vorstellen kann oder schon einmal als Rollenspieler erlebt hat.

Außerdem sollte man eine gewisse sadistische Ader mitbringen, um seine Mit-Dungeon-Plünderer ordentlich zu piesacken… und vielleicht auch ein dickes Fell haben, denn es kommt sicherlich alles doppelt retour.

Verglichen mit dem kurzweiligen Kartenspiel ändert sich am Spielprinzip nichts: Plündern, Monster plätten, Schachern, Schleimen, und diversen Monstern aus dem Weg gehen, um schließlich als erster Spieler die 10. Stufe erreicht und das finale “Bossmonster” besiegt zu haben. Wie im wahren Leben eben ;)

Das Spiel ist liebevoll gestaltet – John Kovalic’s Illustrationen fangen den albernen Gedanken des Spieles wunderbar ein. Das Material selber ist stabil und gut gearbeitet, und die Kiste ist auch üppig ausgestattet – in noch keinem Spiel hatte ich z. B. ab Werk so viele kleine leere Tüten mit Zip-Lock mitgeliefert bekommen, um der Counterschwemme Herr zu werden! Da hat mal jemand mitgedacht, Respekt.

Dennoch sehe ich Munchkin Quest – zumindest die deutsche Ausgabe – mit gewisser Skepsis:

Es ist definitiv kein Spiel, um es “mal eben auszupacken und loszulegen”. Die Regeln sind nicht schwierig, aber umfangreich und stellenweise fitzelig. Wer das Kartenspiel kennt, wird viele Mechanismen hier wiederfinden – aber die Tücke liegt im Detail.

Die Regeln sind mit 16(!) Seiten umfangreich (davon aber 3 Seiten Beispiel für einen Kampf und Monsterbewegung, plus ein 2seitiges Glossar), teilweise auch witzig geschrieben. Aber sie sind leider nicht so gestaltet, dass man “mal eben drüberlesen” und loslegen kann.

Einzelne Mechanismen sind in Halbsätzen versteckt, manches Fragliche findet man dann später durch Zufall mal im Regelglossar, in einem separaten Textkasten oder an anderer Stelle in einem anderem Zusammenhang. Einige Passagen sind darüber hinaus auch leider nicht ein-eindeutig formuliert. Schwer zu sagen, ob hier nur blindwütig übersetzt wurde oder dies andere Ursachen hat? Ich habe den Eindruck bekommen, dass der/die Übersetzer das Ganze nicht selber gespielt haben, denn dann wären sicherlich einige der Patzer oder Handling-Probleme ausgeblieben. Und – nebenbei – die in den Regeln angekündigten Regel-FAQs auf der Seite des Herstellers gibt es (noch, Stand November 2009) nicht… kein gutes Timing! Erinnert mich insgesamt sehr an die deutsche Ausgabe von Arkham Horror.

Was ich ebenfalls schade finde: wer das Munchkin-Kartenspiel kennt, trifft hier (nur) alte Bekannte wieder. Ja, es IST witzig auch hier mit einer sexy Lederrüstung und Kettensäge durchs Dungeon zu ziehen, aber es ist alter Wein in einem nicht wirklich neuen Schlauch. Auch ist der Wortwitz des Originals hie und da bei der Übersetzung auf der Strecke geblieben. So ist aus dem “Displacer Beast” (D&D-Freunde werden sich noch entsinnen?) in der Übersetzung das “Schluder-Biest” geworden. Ja, kann man machen, aber den Hintersinn erkennen wirklich nur Hardcore-Fans und Anglophile, was schade ist. Und die Geschichte vom Pavillon und seiner Bedeutung bei SJG erzählt leider auch keiner… ;)

Ferner kommt der fade Beigeschmack auf, dass aus einem 6er-Spiel in der deutschen Version einfach mal ein 4er-Spiel gemacht wurde, und dass dann für extra teuer Geld die Expansion für 6 Spieler nachgeschoben wird (diese ist für Dezember 2009 schon angedroht!). Da darf man sich leicht veräppelt fühlen, na ja.

Wie dem auch sei, das Spiel selber geht flott vonstatten und macht Spaß! Zumindest, sobald man mal die Spielzüge und Mechanismen verstanden hat. Das dauert ein paar Züge, und mindestens einer der Spieler sollte die Regeln vorab schon mal gut gelesen haben, damit er/sie…

a) das Ganze den anderen Spielern verbal in wenigen Worten erklären kann und

b) weiß, wo man was ggf. nachschlagen muss – denn dies wird nicht ausbleiben.

Teilweise ist das Handling etwas hakelig, so ist die Monsterbewegung am Ende jedes Spielerzuges eine Wissenschaft für sich. Aber man kommt schnell rein und sobald die ersten Flüche fliegen und Krakzilla auf den Konkurrenten gehetzt wurde (nicht, ohne ihn noch als “Dämonisch”, und “Mit Augen am Hinterkopf” weiter aufzubohren…), wird es nur noch lustig und aberwitzig. Kurzweile garantiert!

Munchkin Quest ist lustig, aber speziell und mit einigen Makeln behaftet. Insofern bin ich nicht ganz so enthusiastisch wie mein Vor-Rezensent. Insgesamt gebe ich Munchkin Quest nur drei Sterne. Es ist m. E. kein Meilenstein des Genres, sondern einfach nur eine aufgebohrte Variante des (ebenfalls lustigen und guten) Kartenspieles, das durch den Spielplan und einige Special Effects wie Räume, in denen die Spieler spezielle “Deals” eingehen können, angereichert wurde.

Da es aber inhaltlich so nah am Kartenspiel ist, bin ich nicht sooo begeistert. 3 Sterne – wobei der Unterhaltungswert grandios ist und auch pädagogisch was abfällt: sei opportunistisch, besteche und mach’ sie alle platt. Man lernt was fürs Leben ;)

“Attacke, auf den Pavillon – mit Gebrüll…!”

Review by Tina: 5  Brettspiel

61rbbUGMtIL. SL75   BrettspielErster Eindruck: Super viel Zubehör, z.B. 4 Stufenzähler, Würfel, Munchkins, Karten, Dungeons und Verbindungsteile, Lebensmarker und Geldmärkchen und (absolut positiv hervorzuheben) viele Tütchen, in die die Kartonteile einsortiert werden können, um beim nächsten Spiel nicht erst mühselig zusammen gesucht und auseinander gefriemelt zu werden.

Die Spielregeln sind im großen und Ganzen wie bei dem Kartenspiel, viele (die meisten) Karten aus dem Basisspiel sind dabei, was mich aber nicht stört, da ich das Spiel hauptsächlich wegen der “Orientierung” meiner Mitspieler gekauft habe, die sich mit der benötigten Vorstellungskraft beim Kartenspiel etwas schwer tun.

Die Marker und Märkchen, sowie die Dungeons und Verbindungsteile machen einen sehr stabilen Eindruck und sind zumeist beidseitig bedruckt.

Prima sind auch die Level-Zähler, da muss man nicht immer auf Streichhölzer oder ähnliches ausweichen. Sie sind einfach zusammenbaubar und funktionieren super.

Die Dungeons halten neue Besonderheiten und Schwierigkeiten (entweder für Munchkins oder Monster, oder beide) bereit. Zudem gibt es zusätzlich die Möglichkeit den Raum zu durchsuchen, um nochmals Gold oder Schatzkarten (oder versteckte Monster) zu finden.

Hat man das (Karten-)Basisspiel und das ein oder andere Erweiterungsset bereits zu Hause, könnte auch mit diesen Karten gespielt werden, dann die Karten aber komplett austauschen (und in drei Stapel – siehe unten – sortieren), da diese beim Brettspiel größer als beim Kartenspiel sind.

Die Karten sind farbig gehalten und wie immer wunderbar illustriert.

Die Monstermärkchen werden in Füße gestellt, so dass die Munchkinfiguren dem zu bekämpfenden Monster direkt gegenüberstehen. Darauf gespielte Karten (z.B. uralt) werden unter der Monsterkarte abgelegt. Ganz Recht, es gibt sowohl Marken in verschiedenen Größen, als auch die dazugehörigen Karten, auf denen die Infos stehen. Für die Monster gibt es einen eigenen Kartenstapel, so dass man keine Monster als Handkarten hat, sondern höchstens auf Monster spielbare Eigenschaften.

Die Spielanleitung liest sich kurzweilig und witzig, hier ist auch ein längerer Spielzug in Gänze wiedergegeben, was für Beginner sicherlich recht interessant sein dürfte.

Wer bereits das Kartenspiel hat und gut damit klarkommt, benötigt das Brettspiel nicht wirklich, aber witzig ist es schon und gerade für Munchkin-Neulinge durchaus zu empfehlen. Zudem gibt es eben einige Neuheiten (z.B. ganz klar, die Dungeons, nicht besiegte Monster bewegen sich durch die Dungeons, drei Kartenstapel “Schätze”, “Monster” und “Deus ex Munchkin”), so dass auch der Spielspass nicht auf der Strecke bleibt wenn man die Munchkins schon kennt.

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